Nonny Hogrogian

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Illustratorin von The Three Sparrows

Nonny Hogrogian wurde am 7. Mai 1932 in New York City geboren. Sie wuchs in einer Atmosphäre auf in welcher der künstlerische Ausdruck gefördert wurde. Ihre Mutter versuchte sich in der Malerei, ihre Schwester war eine Innenarchitektin, und ihr Vater imitiert den Stil von Renoir, Monet, und anderen.

Schon als kleines Kind träumte Nonny Hogrogian davon solche Bilder zu schaffen, wie sie ihr beim Durchstöbern der vielen Bücher ihres Großvaters begegneten. Hogrogian realisiert schon in einem jungen Alter, dass sie ein besonderes Talent hatte, und begann das Studium der Kunst mit ihrer Tante.

Sie erhielt 1953 den Bachelor of Arts in Fine Arts am Hunter College und studierte Holzschnitt unter Antonio Frasconi an der New School for Social Research in 1957. Nach dem College arbeitete sie als Produktionsassistentin und Designerin in der Kinder- und Jugendliteratur Abteilung von Thomas Y. Crowell. Im Jahr 1960 illustrierte sie ihr erstes Buch König of the Kerry Fair. Seitdem hat sie ihre Zeit als freischaffende Illustratorin und als Designerin für Kinder-Bücher, zuerst bei Holt, Rinehart and Winston und später bei Charles Scribner's Sons. Im Jahr 1971 heiratete sie David Kherdian, ein Dichter, dessen Werk sie auch illustrierte.

Während ihrer Mitzwanziger-Jahre, als Hogrogian begann Illustrationen zu schaffen, dachte sie schon bald daran damit wieder aufzuhören. Einige Jahre später begann sie wieder wieder über einen Rückzug nachzudenken, als sie in Betracht zog zurück zur Schule zu gehen. Solche Gedanken verschwanden, als sie mit dem Caldecott-Preis ausgezeichnet wurde für die Illustration des Buches "Always Room For One More". Die Caldecott-Medaille wird verliehen für die herausragendsten Bildbände des Jahres. Im Jahr 1972 erhielt sie die begehrte Auszeichnung erneut, dieses Mal für ein Buch, das sie auch verfasste "One Fine Day". Hogrogian ist wohl ihre stärkste Kritiker. Sie sagte einmal: "Ich bin immer mit meiner Arbeit unzufrieden, immer mit dem Gefühl, dass ich es das nächste Mal härter versuchen muss, dass es mir wohl nie fähig bin etwas so schön zu malen, wie es es verdient hätte. Ihre eigene Arbeit scheint das Gegenteil zu beweisen.

Hogrogian hat eine natürliche Affinität für Volksmärchen, Lyrik, Fantasy-Geschichten mit starken nationalistischen Themen. Diese Präferenzen stammen aus den Erlebnissen mit Märchen von Grimm und Anderson und den Märchen welche ihr ihre Eltern aus deren armenischer Heimat erzählten. Für viele der mehr als 50 Werke welche sie illustrierte benutzte sie Holzschnitte. In dem Bemühen Bild und Texte zu vereinen versuchte sie aber immer auch wieder andere Techniken.

Quellen: