(Bergen)

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VIII (Bei einer Weise von Grieg)

Schwill, süße, bittre Klage, in des Abendwindes
sehnsüchtig Atmen hinüber, hebt euch beide so
zum roten Gewölk, die Geisterschwingen noch einmal
in Sonne tauchend, sterbende Schwäne der Dämmerung,

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mit Götterstimmen die tiefe flammende Unendlichkeit,
den ewigen Morgen der Geburten singend, - und,
die purpurschweren Fittige dann mit einem Mal
sinken lassend, - Sonnengold im gebrochenen Aug', -
stürzt nieder in den violetten Schattenschoß der Nacht!

 

 

Lyrik | Und aber ründet sich ein Kranz
Wir merkten bald im Reden-Wechselspiel | Wir wussten uns nichts mehr zu sagen | Mit dir, wer weiß, würd' ich noch manche Pfade | Auch bist fremd und feind den großen Worten | Schneefall | Wie kam es nur? | Du bist so weit oft fort | Vergessen | Ein Weihnachtslied | Deine Rosen an der Brust | Den langen Tag bin ich dir fern gewesen | Ich wache noch in später Nacht und sinne | Du bist mein Land | Es kommt der Schmerz gegangen | In einer Gletscherspalte | Mit einem Lorbeerblatt | Und wir werden zusammen schweigen | Und so verblasste goldner Tag | Lärchenwald im Wintermorgenstrahl | O braune, nährende Erde, so lange schliefst | Die Berge stehn | Mond am Nachmittag | Ein Wassertropfen in verschlungnen Kehren | Ein Schlänglein dehnt sich übern heißen Steig | (Nordstrand) | (Molde) | (Bergen) | O sieh das Spinnenweb im Morgensonnenschein | Einer Schottin | Einer jungen Schweizerin | Was kannst du, Süße, wider dies, dass so schön | Wer seine Sehnsucht so wie einen dritten Gaul | O Schicksal, Schicksal, Schicksal, warum gabst mir | O Seele, Seele mit dem beweglichen Spiegel | O, wer sie halten könnte, die hellen Gedanken, die | Ode an das Meer | Caesari immortali | Vor einer Büste Schopenhauers | Nur immer rein des Zweifels ewig spülenden Quell | Noch niemals fiel es irgendeinem Volke ein | Das Unerträglichste, was es auf Erden gibt | (Segantini) | An Ludwig Jacobowski (†) | Du hast nie andre denn dich selbst gehört, mein Freund | Hab' ich dich endlich, armer Freund, dahin gebracht | Man preist's Resignation; doch endlich ist es nichts | Den stehngebliebnen Zeiger meiner kleinen Uhr | Wer wahrhaft Künstler, lacht des ganz Armseligen | (Nietzsche) | Wind, du mein Freund | Glückselig nach dem Regen lacht | Butterblumengelbe Wiesen | Von Frühlingsbuchenlaub ein Dom | Feuchter Odem frischer Mahd | Das sind die Reden, die mir lieb vor allen | Wie der wilde Gletscherbach | Bergschwalben rauschen durch die Luft | Des Morgens Schale quillt von Sonnenlicht | Welch ein Schweigen, welch ein Frieden | Bleich in Sternen steht der Raum | Inmitten dessen, was wir uns erzählten | Ich liebe dich, Seele, die da irrt | Was denkst jetzt | O weine nicht! Ich weiß, ich tu dir weh | Nebelgewölke, den Berg entlang | Sahst nie der Dämmrung grelle Helle | Augusttag | Septembertag | Vorabendglück | Abendkelch voll Sonnenlicht | Es gibt noch Wunder, liebes Herz | Ein Wanderlied, vom Abendwind vertragen | Und wenn du nun zur dunklen Ferne treibst | Mit diesem langen Kuss | Liebe, Liebste in der Ferne | Und aber ründet sich der Kranz | Erster Schnee


Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 388