AM:CMWuW - Vorwort

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Albert Mack: Christian Morgensterns Welt und Werk. 1930


VORWORT.

Wohl selten wird das Schaffen eines Dichters so einseitig
eingeschätzt und beurteilt, wie das von Christian Morgenstern.
Die Galgenlieder verbreiten seinen Namen, doch wenn man
von der Lyrik spricht, erweckt man Staunen. Ich sah es darum
als meine Aufgabe, die Akzente zu verschieben, und suchte
ein Bild zu geben von dem ganzen Menschen und seiner Entwickelung,
denn wenn man den Weg seines geistigen Wachstums
nicht kennt, wird er ein Rätsel bleiben. Dabei lag es
mir weniger daran, auf die Einzelheiten seines Lebenswerkes
einzutreten, als dieses selbst aus seiner seelischen Anlage zu
deuten.
Leider fehlt uns noch die Biographie, die es erlauben
würde, den Verkettungen von innerem und äusserem Erleben
nachzuspüren. Was ich aus dem Leben des Dichters erfahren
konnte, verdanke ich grösstenteils seiner Gattin, Frau
Margareta Morgenstern, und freue mich, ihr auch hier meinen
Dank aussprechen zu können für ihr wohlwollendes Entgegenkommen
und die mündlichen und schriftlichen Auskünfte
auf meine Fragen. Auch den Herren Michael Bauer
und Efraim Frisch, den Freunden Morgensterns, danke ich
für die mir gebotenen Einblicke in das Leben des Dichters,
wie auch Herrn Prof. Dr. Ermatinger für seine Ratschläge
beim Aufbau der Arbeit.

 

 

Albert Mack: Christian Morgensterns Welt und Werk. 1930
Vorwort | Biographische Skizze | Der Mensch und die Grundlagen seiner Weltanschauung
Weltanschauliche Auseinandersetzung: I.Die ersten Deutungen | II. Nietzsche | III. Das Johannes-Wort | IV. Rudolf Steiner
Das Werk:
I. Die ernste Lyrik: A. Stofferlebnis | B. Innere Form. Symbole | C. Äussere Form
II. Die Galgenlieder: A. Ursprung und Stofferlebnis | B. Humor | C. Äussere Form
Schlusswort | Literatur
Lebenslauf


Fußnoten