Ad astra! sei die Losung meines Lebens (o. T.)

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Ad astra! sei die Losung meines Lebens -
Mein Geist, wach auf und steig empor zum Licht!
Wirf ab der Erde Trägheit, vorwärts nur,
nicht rückwärts mußt du schauen, vorwärts nur

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mit rechtem Ernste in der Wahrheit streben.
Auf fernen Bahnen such' ich meine Zukunft,
auf Gott und Schicksal trau' ich, dass sie mich
auch leiten mögen auf die Bahn, da ich
den Menschen nützlich sei, da ich dem Land

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dem teuren Vaterland ein fruchtbar Glied sei
und meinem Kaiser treu, dem Heldensohne,
für den des jungen Deutschlands Herzen schlagen
in reiner, feuriger Begeisterung -
wie reich ist doch die Zukunft, und wir sind's,

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wir junge Deutsche, denen sie gehört!

 

 

Lyrik | Gedichte aus dem Nachlass Teil 1
Gedichte in bayrischer Mundart: Der kloane Voat | Mei herzig's lieb's | Weil ees die boarische | Als er aus Ungeschick ein großes Loch in die Gardine gerissen hatte | Der Gockl
Der Tod erst | Warum, warum ach | Ad astra | Warum das Leben hassen | Schenk, Muse | Für ein Stammbuch | Verloren stand ich | Wie oft wohl | Es rollt das Jahr | Rudelstadt, Sommer 1890 | Der Melderbaum | Die Sonne lockt | Weltfreude | Am Bergeshang | Gott der Träume | Ewige Gottheit | An einen Freund | Abschied vom Zobten | An einen Streber | Einer jungen Freundin ins Stammbuch | 2. August 1891 | Ich möchte größer sein | Dichters Dank | Schlummern möcht' ich | Auch mir wird | Wann kehrst du je | Ich seh' die Lande | Geisterzug | Worte des Trostes | Den 'ethischen Bilderstürmern' | Es leiht mir wunderbare Stärke | O nur vor einem | Ob in Schnee und Eis | Was ging mir nicht | Als ich mein erstes Lied | Wenn ich die alten Blätter | Ode | Mein Leben ist der Woge | Ob du im Arm | Die Nacht ist still | Nichts herrlicher | Ich möchte blut'ge Tränen | Zu den Vorgängen bezüglich der "Emser Depesche", November 92 | Der Säemann | Ahnung des Kommenden


Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 507