An Margareta

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Ich habe nicht gewusst, dass so viel Liebe
in einem Menschen sein kann - und zu mir.
Zwar - ich bin ungerecht. Und doch - es hat
mich nimmermehr zuvor so überwältigt.

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So will ich sagen: Wissen um die Liebe,
das tat ich stets, und war auch wohl ihr Gast,
so wie ein Gast von Heim und Herdglut weiß.
Durch dich erst aber glaub' ich an die Liebe.

Selbst (und das ist das schwerste) an die meine;

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an meine Fähigkeit zu jener letzten
Ver-einigung des ewig sonst Ent-zweiten.

Nun nicht mehr Gast nur wandl' ich durch die Zeiten, -
nun sitz ich selbst am Herd und atme Frieden,
und glaub an alle Liebe - durch die deine.

 

 

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Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 2, S. 174