Auf den Tod eines deutschen Dichters

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Ein Kellner und ein Pikkolo
trugen ihn hinaus.
Ein Kellner und ein Pikkolo
trugen ihn hinaus.

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Ein Bierglas und ein Weinglas
warfen sie ihm nach.
Ein Bierglas und ein Weinglas
warfen sie ihm ins Grab.

"Vergib, du großer Dichter:

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Wir brachten's oft nicht gern!
Doch jeder muss verrichten,
was ihm da schafft sein Herr."

Da stiegen aus dem Grabe
zwei Geisterhand empor -

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mit dem Bierglas und dem Weinglas,
gefüllt mit Blut so rot.

Der Kellner und der Pikkolo
nahmen und tranken aus.
Der Kellner und der Pikkolo

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nahmen und tranken aus.

Und hell in ihren Herzen
da sang's zur selben Frist:
Wie kann ein Mensch denn zürnen,
der wahrhaft weise ist!

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Dann kehrten sie selbander
ein jeder an seinen Ort.
Aus der Weide über dem Grabe
da flog ein Vogel fort.

 

 

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Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 666