Die Elster

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Ein Bach, mit Namen Elster, rinnt
durch Nacht und Nebel und besinnt
inmitten dieser stillen Handlung
sich seiner einstigen Verwandlung,

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die ihm vor mehr als tausend Jahren
von einem Magier widerfahren.

Und wie so Nacht und Nebel weben,
erwacht in ihm das alte Leben.
Er fährt in eine in der Nähe

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zufällig eingeschlafne Krähe
und fliegt, dieweil sein Bett verdorrt,
wie dermaleinst als Vogel fort.

 

 

Humoristische Lyrik | Palmström
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Aus vorherigen Ausgaben ausgeschiedene Gedichte: Der Saal | Der Foliant | Im Spiegel | Unverbürgtes Gerücht


Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 3, S. 133
Vertont von
Karl-Josef Müller


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