Die Sonne lockt aus tausend Keimen (o. T.)

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Die Sonne lockt aus tausend Keimen
des Frühlings duft'ge Welt hervor,
aus allem Blühenden zu reimen
den schönsten Auferstehungschor;

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und tausend zarte Kehlen singen
die Noten, die der Himmel schuf,
und tausend Menschenseelen klingen
in leisem ahnungsvollem Ruf.

O wer in solcher Zeit geboren,

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soll den das dunkle Leid nicht fliehn?
Soll dem die lieblichste der Hören
nicht segnend stets zur Seite ziehn?...
Verhangen ruhn der Zukunft Lose,
entschleiern kann sie erst die Tat.

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Der Kranz - das Kreuz - das Schwert - die Rose -
welch Zeichen strahlt auf meinem Pfad?

 

 

Lyrik | Gedichte aus dem Nachlass Teil 1
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Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 515