Die Windmühle

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Am fernen Horizonte steht
der Mühle dunkler Turm:
Die langen Flügel treibt und dreht
der Ebne weiter Sturm.

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Er hält mit harter Stetigkeit
das Riesenrad in Lauf,
als spänne er das Garn der Zeit
auf seine Welle auf.

Ich sehe, wie er Tag auf Tag

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um jene Welle schürzt,
und fühle, wie mir Schlag auf Schlag
den Lebensfaden kürzt...

 

 

Lyrik | Gedichte aus dem Nachlass Teil 4
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Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 610f.