Drei Bilder

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Drei Bilder nenn ich euch, drei Gleichnisse
des Alls mit seinen unzählbaren Welten:
Zersprengten Kalkwurf über dunkle Wand.
Den Apfelbaum, in seiner Apfel Fülle,

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unüberschlagbar dem erstaunten Blick.
Und dies: Nach einem Sommerregen einst
erblickt ich einen runden Gartentisch
von perlgewölbten Tropfen dicht besternt.
Erschüttert, ja erschüttert; denn so groß

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war dieses Bilds Gewalt; besann ich mich
der Freunde, rief sie, doch im Rufen schon
ergriff mich's: Nein, sie sehen's nicht wie du!
Und "nichts, nichts!" wehrt ich ab und trat allein
zum Tisch hinwiederum und wusste mich

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zu fassen nicht vor schauerndem Gefühl.
Und heut noch seh ich dieses Tisches Schild
wie ein Sinnbild vor mir, wie ein Abbild
von einem Weihgeschenk - von Hierarchien,
von Schöpfergeistern - an ihr ewiges Haupt...

 

 

Lyrik | Gedichte aus dem Nachlass Teil 6
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Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 2, S. 274