Durch einer Felsenkluft (o. T.)

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Durch einer Felskluft Trümmer schreit ich abwärts.
Steinwüste rings und längs des Wegs der Bach.
Zwei Stunden wandr' ich so. Da kommt auf einmal
den fernen Weg ein junges Weib herauf,

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durchs tote Tal ein schwesterlicher Mensch.
Und meine Seele bricht in Jubel aus:
Blume der Erde, teuerste Gestalt
des Lebens, lieblichstes Geschenk der Ewigkeit,
so musst du mir im tauben, toten Tal

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als allen Todes reinster Trostbegegnen!

 

 

Lyrik | Nachlese zu Einkehr
Mein Tetragramm | Wechselnd Wollen | Fisch und Wind | Oh welch Gefühl | Gewaltig segelst du mit mir | Noch jüngst gehasst | Wessen Blick aus nackten Bläuen | Das Kornfeld | An den Wald | Rings um uns | Einen moosbegrünten Ort | (Fragmentarisch) | Mattenwanderung | Regengeschwellt (o. T.) | Bergwasser um Mittag | Der Bergbach | Fels, auf dem Äonen | Durch einer Felsenkluft | Die Glocke | Das Tal | Sonntagmittag in Meran | Der Tor | Die verlassene Sennhütte | Ja, recht, Natur | Abendstrophe | Nachtlied | Nacht | Gruß und Gegengruß durch die Nacht | Nachtanbruch | Nächtliches Erwachen | Mensch und Blitz | Der Einsiedler | Einsiedelwunsch | Warum durchglüht mein Wesen | Frühlingsahnung | An eine Fächerpalme | An meinen Teekessel | Mein Ofen ist ein weißer Bär | Winternacht | Groß ist die Welt | Zyklus Die Wunderfrucht | In vinculis - libertas | Progressus dei | Meinungs-Moment | Der Name Mensch | Wir Menschen sind | Lied der Erde an den Menschen | Im Anfang war


Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 2, S. 124