Ein Traum

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Wir standen beieinander, liebes Mädchen,
und andre standen bei uns im Gespräch.
Da lehntest deinen Schlaf du leis an meinen,
(ich spüre noch die kurze, feine Wärme)

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sekundenlang und ungewollt, als könntest
du meine Förmlichkeit nicht länger tragen.
Ich aber blieb im Traum, wie einst im Wachen,
besonnen... war auch nie im Wachen mir
dein Herz so nah, mein Herz so weh gewesen.

 

 

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Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 2, S. 298