Epigo und Decadentia

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6. Epigo und Decadentia
    Ein satirisches Märchen
    von Christian Morgenstern (Berlin)

Es waren einmal zwei Kinder, Epigo und Decadentia; die glichen
sich so aufs Haar, daß jeder sie für Geschwister halten konnte.

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Man hatte jedoch wenig Gewähr dafür, denn, wenn auch ein
dunkles Gerücht ging, ihre Mutter habe mit Vornamen Aurea,
mit Nachnamen Mediocritas geheißen, und ihr Vater sei der heilige
Arrogantius gewesen, so standen dieser Auffassung doch zwei
Meinungen gegenüber, welche im Volke immer hartnäckiger sich

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verbreiteten.
Die einen glaubten nämlich steif und fest, Epigo sei der seit seiner
Geburt verschollene rechtmäßige Sohn ihres heimgegangenen
Königs, während die andern behaupteten, Decadentia sei dieses
verschollene Kind; und, da über das Geschlecht des besagten

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Thronerben seinerzeit nichts verlautet war, hatten beide Teile zu
ihrer Ansicht die gleiche Berechtigung.
Wie Königskinder sahen die beiden nun freilich nicht aus, und die
wenigen Vernünftigen lachten auch über diesen Aberglauben.
Aber die Kinder selbst waren fest von ihrer hohen Herkunft überzeugt,

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und es war natürlich, daß ihr Hochmut und Haß gegeneinander
mit den Jahren wuchs, je mehr sie daran dachten, daß sie
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vielleicht doch Geschwister sein könnten: - dann war ja keines
von beiden das verschollene Königskind. Als ihnen ihre übergroße
Ähnlichkeit immer ärgerlicher wurde, versuchten sie es mit
allerlei Toilettenkünsten. Decadentia schminkte sich, malte sich

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blaue Ringe um die Augen und eine wächserne Blässe auf die
Wangen; Epigo aber ließ sich die Haare lang ins Gesicht hängen
und kaufte sich eine Toga und Sandalen.
Die Jahre gingen dahin und der Streit um ihre Rechtmäßigkeit
hatte allmählich das Volk in zwei feindliche Lager gespalten, so

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daß, einem Bürgerkriege vorzubeugen, die Ältesten beschlossen,
die Entscheidung von dem Ausgang eines geistigen Wettkampfes
beider Rivalen abhängig zu machen. Nach zweimal sechs Monden
sollten Epigo und Decadentia öffentlich ihren Geist mit einander
messen, und vox populi vox Dei sollte das Urteil sprechen.

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Endlich war der große Tag herangekommen.
In weitem Halbkreise waren Tribünen aufgeschlagen, darauf die
Vertreter der beiden Parteien saßen; ringsum aber wogte des Volkes
unabsehbare Masse.
Unter Trompetenstößen betraten die beiden Kronprätendenten

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das Podium.
Epigos Haupt bedeckte eine mächtige, weißgepuderte Allongeperücke,
darunter auf wasserblauen Äuglein eine rosafarbene Brille
saß. Wohlgefällig blickte er zuweilen auf die malerischen Falten
seiner sammetnen Toga, welche auf der Schulter von einer Agraffe,

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eine blaue Blume darstellend, zusammengehalten wurde. Das
Ergötzlichste aber war ein kleines Szepterchen, das er sich in sicherer
Voraussicht seines Sieges hinter das rechte Ohr gesteckt
hatte, und dessen oberer Teil eine Schablone mit merkwürdigen
Schnörkeln trug.

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Decadentia dagegen rechnete offenbar weniger auf die dummen
als auf die blasierten und frivolen Elemente des Volks. Sie trat
barfuß auf, und man konnte nicht einmal sagen, daß ihre Füße
besonders rein waren. Über den etwas defekten Unterrock hatte
sie ein herausforderndes knallrotes Gewand geworfen, drauf

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schwer duftender Tuberosen asketisches Weiß effektvoll prahlte.
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Um ihre Hüfte wand sich als Gürtel ein Natternbalg, mit Sphinxen-
und Centauren-Schablonen eifrig besteckt. Um die welke
Brust hing eine schlappe Bluse, auf deren cremefarbener Seide die
langen, wirren Strähne des Haupthaares kokett drapiert waren.

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Jubel und Hohngeschrei empfing die beiden Rivalen, und nachdem
sich der erste Sturm gelegt hatte, trat nach dem Spruch der
Schiedsmänner Epigo zuerst an den Rand des Podiums und entrollte
mit hoheitsvoller Geberde ein Pergamen. Doch der Älteste
winkte: "Nicht so! Ich selbst werde die Aufgaben vorlegen, an

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denen Euer Geist sich erproben mag. Als erste nenne ich: den
Preis der Liebe." Epigo lächelte sanft und feiner Staub rieselte
auf den Sammet herab, als er das Haupt zurückwarf und begann:

     "Wie gern sing' ich den Preis der Liebe!
     Sie ist der himmlischte der Triebe,

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     Sie ist so wunderbar und süß
     Als wie ein Traum im Paradies.
     Bald jubelt himmelhoch das Herz,
     Bald ist's zu Tod betrübt vor Schmerz.
     O Liebe! Venusgabe, Du!

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     Krone des Lebens! Glück ohne Ruh!..."

Epigo hatte geendet. Mechanisch fingerte seine Rechte einen
Schlußakkord in die Luft, und sein Auge trank abwechselnd die
Wolken oder die verzückten Blicke zweier höheren Töchter, die
aus der Ferne ihm Handküsse zuwarfen.

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Inzwischen war Decadentia neben ihn getreten und begann mit
nervösen Bewegungen und hysterischem Gesichtsausdruck:

     "Liebe!
     Liebe?...
     Ha, ha!

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     Narrenganglien
     Entkreißt!
     Sinnengewinsel -
     Augenschwips -
     Fleischdusel!
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     Nerven!
     Sonst
     Nichts
     Weiter."

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Ein unbeschreiblicher Tumult brach los, indem die einen Decadentia,
die anderen Epigo aufs schmählichste beschimpften, so
daß es sogar zu Raufereien kam, in welchen die Anhänger der
ersteren vorläufig noch bei weitem den Kürzeren zogen. Endlich
konnte das interessante Turnei fortgesetzt werden.

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Der Älteste verlangte ein Lied in irgend einer Kunstform, worauf
Epigo ein Ghasel ankündigte -:

     "Welche Lust ein mächt'ger König sein!
     Wahrlich! Dieses heißt nicht wenig sein.
     Und ich bitt' euch, liebe Freunde hier,

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     Seht dies ein und wollt nicht höhnisch sein.
     Hab' ich Szepter erst und Kron' - o glaubt! -
     Werd' ich gnädig und versöhnlich sein!
     Solches schwör' ich euch beim ewigen Gott.
     Denkt ihr, daß ich mich beschönig'? Nein!"

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"Hör' auf!" rief affektiert Decadentia. "Nein! Ihr Meister geht
dahin, die den Lorbeerkranz erworben mit dem leichten Flattersinn!
Welch unerträglicher Wortschwall - welche Lebensunwahrheit -!
Kommt zu mir, ich will euch erquicken."
Und sie deklamierte mit tiefem Ausdruck:

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     "Ich,
     Du.
     Er!
     Sie ...?
     Es - - -

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     Wir?
     Ihr?
     Sie! ..."

Sie kam nicht weiter, denn wütend unterbrachen sie Epigo und
seine Parteigänger, dies sei vollendeter Blödsinn und absolut unverständlich,
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während die Gegenclique ebenso fanatisch beteuerte,
bis in das Einzelnste den ergreifenden Sinn des Gedichtes erfaßt
zu haben.
"Erklären, erklären!" riefen die Richter.

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Decadentia willfahrte.
"Ich, Du - : Ein Ehepaar, nicht wahr?
Er - : Ein Hausfreund.
Sie? - : Die Gattin zwischen zwei Feuern. Was wird sie tun?
Es - : Das Dämonische, das Heranschleichende.

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Wir? - : Bleiben wir zwei Gatten beieinander?
Ihr? - : Oder gehst du, Weib, mit ihm?
Sie! - : Da gehen sie hin, die beiden. Ende."
Bravo, bravo! klatschten tausend Hände, und tausend feindliche
Zungen zischten haßerfüllt dazu.

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Die Ältesten berieten flüsternd miteinander, denn, wem sie auch
den Preis zuerkennen mochten, der Bürgerkrieg schien dennoch
unvermeidlich. Tief besorgt, beschlossen sie das Unabwendbare
wenigstens noch so weit als möglich hinauszuschieben. Sie fragten
daher Epigo, ob das vorhin entfaltete Pergamen etwa ein Drama

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enthielte. Freudestrahlend zog der herrliche Jüngling die Rolle
aus seinem Busen und las vor:

     "Assaph und Debora
     oder: Schuld und Sühne.
     Jambentragödie in fünf Akten

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   Personen: - "

Bei diesem vielversprechenden Anfang erhoben die Decadenten,
wie sie von ihren Gegnern genannt wurden, ein grauenhaftes
Geschrei und blieben auch in der Folge so wenig ruhig, daß der
Schreiber auf der Richterbühne nur ganz wenige abgerissene

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Brocken zu überliefern vermochte - :

     "... O Salome, das Leben ist doch -
Debora:
     Geliebter meiner Seele, sprich, o sprich!
     Schau, wie Aurora schon die Rosse schirrt!
     Du schweigst. Ist Liebe denn Verbrechen? Oh,
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     So stich den Dolch in diese weiche Brust -
     Heiß mich nicht leben, heiß mich -
                    Samiel,
     Das ist zu viel! Ha, stirb verruchter Schurke!

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          (ersticht ihn)
     Brich Auge! Rinn in Bächen, rotes Blut,
     Hinunter wo die Nornen sitzen -
                    Fürst!
     Ezechiel läßt sich entschuldigen,

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     Er ist zu Roß nach Mizpa -
Assaph (gütig):
     Geh, sag' ich, geh!
     Es fehlt der Mensch, solang er sucht, geh Rabbi!
     Ich denke heute lang zu schlafen, geh! -
                    - Die Kraniche ziehn,

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               Debora schluchzt an des Ufers Grün,
               Die Wimpern von Tränen gesättigt -
Assaph
     Ermordet hab' ich Weib, Kind, Knecht und Magd,
     Den Ohm, die Mutter aus dem Land gejagt...
     Was hab' ich nun, ich blutiger Despot?

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     Ha Ekel! Ekel! Sklave, stich mich tot."

Hier schwieg Epigo, so daß man annehmen durfte, das Trauerspiel
sei zu Ende. Sogleich trat Decadentia, die wie auf Kohlen
gesessen hatte, an die Rampe, um ihre Schöpfung, ein soziales
Drama "Knochenfraß", zum Vortrag zu bringen. Nachdem der

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erste "Vorgang" ihres Stückes im allgemeinen Johlen, Pfeifen und
Pfui-Rufen untergegangen war, trat merkwürdiger Weise zu Anfang
des zweiten Vorganges - aber auch nur da - eine momentane
Stille ein, wohl in Folge allseitiger Erschöpfung, so daß der Schreiber
eine zusammenhängende Stelle aufzuzeichnen imstande war:

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               "Zweiter Vorgang.
Ein kleines, viereckiges, den Eindruck der Vernachlässigung bietendes
Zimmer. Die Diele ist acht Tage lang nicht mehr naß
gescheuert worden. Rechts vorn sind ein paar violettbräunliche
Stiefelabdrücke (eigenwillig auftretender Frauenfuß) auf dem
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fadenscheinigen, rotgrünen, mit bleifarbenen, eiförmigen Mustern
getupften Teppich zu bemerken. Die Tapete ist von jenem
feuchten, ungesunden Blau, wie man es in ganz neuen Häusern
zu finden pflegt; nervöse, hektisch rote Phantasie-Ornamente verstärken

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den trostlosen Eindruck. Links hinten, etwa beim siebenten
Ornament von unten, baumelt ein Stück der Tapete, in schiefem
Winkel gewaltsam abgerissen, herab; dahinter sieht man den
gelblich schmutzigen und bereits abbröckelnden Kalk der Mauer.
Aus der angeräucherten Decke ragt ein rostiger Haken, der von

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rechts nach links (vom Zuschauer aus) gekrümmt, früher offenbar
eine Lampe trug. Jetzt hängt nur ein lilafarbener Wollfaden
herunter, auf dessen unterer Partie eine stahlgrün schillernde
Fliege sitzt. Die wässerig-gelben Möbel sind teilweise völlig ruiniert.
Die einwärts gebogenen Tischbeine an der Innenseite abgeschurrt.

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Aus dem halboffenen, dreifüßigen Kleiderschrank dringt
erstickender Geruch. Eine bräunliche, ins lachsfarbige verschießende
Weste pendelt verträumt an einem Holznagel. Im Winkel
rechts hinten liegt eine wimmernde Masse. Eine schwammige,
wimmernde Masse. Ein aschfahles Gesicht wickelt sich aus den

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Fetzen eines türkischen Shawls. Durch die dicke Dämmerung
dunstet ein grünlich schleimiges Lallen.
Die Tür wird aufgestoßen. Ein Weib in Lumpen trampst herein.
Mitte Vierziger. Fett. Kolporteuse-Manieren.
'Nabend!' (Schnubbert in die Alkohol-Atmosphäre. Geht nach

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hinten, stößt mit dem linken Fuß ärgerlich nach dem türkischen
Shawl.)
'Hat sich der olle Knerjel wieder beschikkert wie 'ne Sackstrippe.'
(Mit häßlichem Mienenausdruck): 'Na wart, du Lerge, du - dat
soll dir sauer uffstoßen. Verbubanzt mich meene eenzige Schabracken

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(Der Shawl wird langsam lebendig.) — -"
Aber der interessante zweite Vorgang sollte nicht mehr in das
Stadium des Dialogs eintreten; denn da die älteren Damen scharenweise
ostentativ in Ohnmacht fielen, setzten hier Prügelei und
Toben in verstärktem Maße wieder ein, so daß Decadentia mit

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vielem Glück Krämpfe markierte. Doch als sie sah, daß Epigo
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ihren Rückzug benutzte, seine Tiraden wieder laut werden zu
lassen, vergaß ihre Eifersucht das feine epileptische Zwischenspiel
fortzusetzen und stachelte sie an, den Verhaßten zu überschreien,
woraus denn ein wahres Tohuwabohu entstand.

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     "Das ist die neue Kunst, o Hohn,
     Im Schmutz zu wühlen, pfui wie schal!
     Wo bleibt Mo -
                    Alte Kunst, geschminkte, flache,
                    Längst ver -

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               - ral und Ideal? -
                              - scherzt ist deine Sache!
     Wo bleibt -
                    Schönheit? Himmelblaue Narrheit,
                    Lüge ist -

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          - die heil'ge Tradition?
                         - sie! ich will Wahrheit!
                    Höher steht der Dreck der Straße
     Die gute alte Zeit entflohn!
                    Als die Optimismus-Phrase.

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               Frech, frivol -
     Bedroht der Dichtung hehrer Gral!
                              - formfeind, feilfaul sein,
                    Kraß, verblüffend - "

Dies war das letzte heisere Wort, das auf der Tribüne der Ältesten

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verstanden wurde; denn jetzt geschah urplötzlich etwas ganz
Verblüffendes.
Irgendwoher, vom Felde draußen, kam ein heller Ton, der allen
durch Mark und Bein ging. Es war, als würden mit einem Male all
die unzähligen Köpfe an einer unsichtbaren Schnur aufgereiht,

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wie Fische an einem Zweig, und würden langsam und unwiderstehlich
von einer unerbittlichen Hand in die Dämmerung hinausgezogen.

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Verwundert machte das Volk vor einem einfachen Manne halt, der
durch die reifenden Kornfelder singend herbeigewandert kam.
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Lächelnd sah der auf die verwirrte Menge.
Und mit verstelltem Staunen fragte er: "Kommt ihr zu mir?"
Da rief einer, ohne daß er recht wußte warum: "Hilf uns, Fremder!
Schlichte du unseren Streit!"

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"Ja, schlichte unseren Streit!" wiederholten bittend viele und
führten ihn nach der Tribüne, wo Epigo und Decadentia inzwischen
zu Tätlichkeiten übergegangen waren.
"Hilf der Sache der alten Schönheit!" schluchzte Epigo dem
Fremdling entgegen und suchte vergeblich die stäubende Perücke

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wieder auf den kahlen Schädel zu stülpen.
Aber verächtlich wandte ihm dieser den Rücken -:
"Was habt ihr mit Schönheit und Poesie zu schaffen?
Meine Freunde! was alte, was neue Schönheit! es gibt nur die
Schönheit, und sie ist unsterblich, nie alternd in ewiger Jugend.

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Ureigenen Geist nenne ich ihren Vater und Kraft ihre Mutter.
Gütig schreitet sie durch die Welt, eine lächelnde Göttin -
aber es geht ihr zumeist wie mir: den ganzen Tag bin ich da
draußen gewandert im wogenden Ährengold, aber nun erst, am
Abend hörtet ihr meine Stimme."

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Da lief ein Zittern durch das ganze Volk, denn seine Augen wurden
aufgetan.
Aus der Abendsonne senkte sich langsam eine feurige Krone auf
des Fremden Haupt, und unsichtbare Hände breiteten aus den
Wolken den Königspurpur um ihn.

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Wo aber Epigo und Decadentia gestanden hatten, erhob sich kreischend
ein greulich Zwitterwesen und floh mit schleppendem
Fittich gen Osten in die barmherzigen Arme der Nacht.

 

 

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Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 4, S. 32ff.