Epigramme, Sprüche und ähnliche lyrische Formen 211 - 220

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211

Selten, dass einer klar ist,
ja sagt oder nein sagt;


Dieser Text ist noch nicht gemeinfrei


212

Dem Schaffenden

Vom zersetzenden Geiste
fürchte das meiste.
Ward sonst dein Geist nur hell und frei,
geh ihm vorbei -

5

und ob dein bester Freund es sei.

213

"Gründe"

Was fragst du ruhelos: Warum? -
und meinst den Fall verstanden:
Wenn sich mit Gummi sophisticum
er und dein "Wort" verbanden.

5

"Gründe" sind Talmudistenglück.
Wir ziehen uns auf das "Es" zurück
und selbst dies Es sei uns geschenkt
(wie Nietzsche einmal sagte: "denkt -...")

214

Ihr Fortschrittseifrer, wie, wenn eines Tages
erhellt, daß ihr bergab stürmt wie besessen?

215

Ihr habt mich oft (auch mich) betört
mit eurem: "Die Zeit ist bald erfüllt!"


Dieser Text ist noch nicht gemeinfrei


216

"Fortschritt"

Sekunde für Sekunde
hör ich die Hämmer am Werk;


Dieser Text ist noch nicht gemeinfrei


217

Armselige Kultur, die nur sich selbst bespiegelt
und keiner Ferne Tore dir entriegelt.

218

Geschändet habt ihr uns durch euer Leben,
und unser Erbteil ist nur bittre Scham.
Wir danken euch für nichts, was ihr gegeben,
weil euer Herz es einem Bessern nahm.

5

Und mögen uns einst unsre Söhne richten,
wie euch vor diesem stummen Kläger wir,
sofern wir unsern höchsten Menschenpflichten
so taub und tot geblieben sind wie ihr.

219

Pöbelart

Was für eine Gemeinheit:
Erst macht er sich um die Welt verdient,


Dieser Text ist noch nicht gemeinfrei


220

Was siehst du links und rechts und ärgerst dich
am Nachbar. Ärgre dich doch besser an dir selbst.

 

 

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Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 2, S.


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Der vollständige Text ist in der Stuttgarter Ausgabe zu finden.
Kurze Erläuterung der rechtlichen Situation.