Epigramme, Sprüche und ähnliche lyrische Formen 611 - 620

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611

Die Alternde

Ich sah zehntausend Körper in zehn Jahren
und prüfte hundert und fand einen, den


Dieser Text ist noch nicht gemeinfrei


612

Es regnet... Warum regnet es... Warum...
Die ganze Nacht nun schon und immer noch


Dieser Text ist noch nicht gemeinfrei


613

Dies ist nicht bloß die Abendtraurigkeit,
die aus mir spricht, dem einsamen Gesellen,


Dieser Text ist noch nicht gemeinfrei


614

Aller Süße
ist Bittres gemischt.
Die Glut, sie büße,


Dieser Text ist noch nicht gemeinfrei


615

Scham, wer dich erfand, erfand
einen Reiz der Liebe;


Dieser Text ist noch nicht gemeinfrei


616

An Kurt Friedrich-Freksa

Des Eros Fackel - hat auch mich ergriffen,


Dieser Text ist noch nicht gemeinfrei


Kommentar

Wikipedia:Friedrich Freksa


617

An den Bürger

Ich liebe dich wie jede Lebensform,
doch ist mir "Norm" nicht mehr als "Widernorm".

618

Wovor ihr euch bekreuzigt, auch die Freisten,
es soll mich nun und nimmermehr entgeisten.
Ich will nicht mit in eurer Ordnung stehn,
ich will die Welt mit größerm Auge sehn,

5

mit einem Blick, dem gut und bös nichts gilt
und dessen Freiheitsdurst kein Wort-Kelch stillt,
der, was ihr immer urteln mögt, verachtet
als Eintagsspuk, der ihn umsonst umnachtet.
Ich habe keinen Ernst mit euch gemein.

10

Sagt, was ihr wollt, mit Legionen Zungen -
durch eure Mitte schreit' ich unbezwungen,
mit meinem Ernst auf Ewigkeit - allein.

619

Das Furchtbare wollt ihr nicht gelten lassen,
ihr wollt das Meer in tausend Töpfe fassen.


Dieser Text ist noch nicht gemeinfrei


620

Wie bin ich, Bürger, oft so gern dein Gast!
Wie dient mir deine Welt gar oft zur Rast!

Der Bürger an mich:
Man wird und muß mich mißverstehn

5

und mir eine Narrenmütze drehn.

 

 

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Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 2, S. 491ff.


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Der vollständige Text ist in der Stuttgarter Ausgabe zu finden.
Kurze Erläuterung der rechtlichen Situation.