Fall und ewige Wiedergeburt durch sich selbst

Aus DCMA
Wechseln zu: Navigation, Suche
       

 

Ich bin nicht treu, ich liebe nicht genug.
Ich liebe überschwenglich, doch nur kurz;
dann folgt der tiefe schauerliche Sturz,
so tief als hoch zuvor der Flügel trug.

5

Ich liebe all die Schönheit viel zu sehr,
es reißt mich ewig auf ihr tiefes Meer,
und eben weil mir alles ewig neu,
bin ich zu scheu zur Lieb, und liebend dann nicht treu.

Doch Freundschaft kann ich halten, Freundschaft ja,

10

da wagt sich mein argwöhnisch Herz ganz mit,
da liebt es, weil es [bricht ab]

 

 

Lyrik | Gedichte aus dem Nachlass Teil 4
Daß ich nicht mehr | Kalt, kalt | Zwei Briefe | Liebesbrief | Vor einem Kinde | Lied | Das Echo | Die Windmühle | O Menschen, Menschen | Heilig der Schlaf | Komm, Spaten, stich | Nach Hauptmanns "Klokken, der sank" | Dem deutschen Volke | O ihr ewigen Hüterinnen | Ein Schicksal | Durch die Beine der Heroen | Menschen und Götter | Vor dem Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm | Nach einem rechten Läuterungsbade in Goethe | Aus einem Studienkopfe von Max Klinger | Wir Künstler | Wir Künstler (II) | Ich kann nur Leben | Werdet ihr nie | Welcher Trübung dort am Himmel | Der Geist der Berge spricht | Venus-Tempelchen | Und als ich eine Weil' | Tief im Walde hör' ich | Man fragte mich | Er fühlt' es selbst | Herbstnacht | Ich möchte dich noch einmal sehn... | Aus allen diesen Blicken | An *** | Fall und ewige Wiedergeburt durch sich selbst | Versprechen? | Totenzug | Vom ewigen Leben | Überschlag | Die Mutter, die dem Kinde | Das Gitter | Wie ist es nur | Ich habe dir ein Tuch | Ich stand vom Lärm | Zu dir | Über die tausend Berge | Endlich wieder | Junge Stunden | O traure nicht!


Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 624