Geleitwort für den 21. August

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Wenn der Mensch zu sich kommt, erlebt er sich als gewissenbegabt. Sich rein darlebend, fühlt er sich zur Moralität bestimmt. Keine Naturnotwendigkeit bestimmt ihn dazu. Keineswegs liegt es so, dass er nicht anders als moralisch leben kann. Er muss dieses ihm gemäße Leben vielmehr erringen im Kampf mit anders geordneten und anders erstrebenden Mächten. Er muss die moralischen Beziehungen von Mensch zu Mensch schaffen im Widerstreit mit unmoralischen und amoralischen Elementen. Aber dennoch weiß er: Moralität ist die seinem Wesen zugehörige Ordnung.

Der Riss zwischen ihm und der Natur ist damit gegeben. Menschenland - das weiß er nun - hat ein anderes gesetz als die Natur. Auch einen anderen Ursprung.


Dieser Text ist zwar aus dem Buch aber nicht von CM.