Herbst (aus Ein Sommer)

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Zu Golde ward die Welt;
zu lange traf
der Sonne süßer Strahl
das Blatt, den Zweig.

5

Nun neig
dich, Welt hinab
in Winterschlaf.

Bald sinkt's von droben dir
in flockigen Geweben

10

verschleiernd zu -
und bringt dir Ruh.
o Welt,
o dir, zu Gold geliebtes Leben,
Ruh.

 

 

Lyrik | Ein Sommer
Widmung | Der Waldbach rauscht Erinnerung | Mir ist, als flösse dieser Bach da draußen | Was fragst du viel! Du hast in diesem Bach | Blickfeuer | Vogelschau | Zum Leben zurück! | Maimorgen | Selige Leichtigkeit | Abend-Trunk | Dagny | An solch einem Vorabend der Liebe | Oh, um ein Leuchten deiner Augen alles | Brausende Stille | Dich zu singen | Von den heimlichen Rosen | "Das Wunder ist..." | Lebensbild | Volksweise | Ich saß, mir selber feind wie nie | Segelfahrt | Seht in ihrem edlen Gange | Nun streckst du die schlanken Glieder | Sie an Ihn | Schweigen im Walde | Waldkonzerte... | Leichter Vorsatz | Farbenglück | Der Hügel | Auf leichten Füßen | Genügsamkeit | Gute Nacht | Heimat | Schwalben | Holde Ungerechtigkeit... | Wie mir der Abend das Grün der feiernden Tannen vergoldet | Was möchtest du noch einmal sehn | Hochsommerstille | Weiter Horizont | Wasser-Studie | Eine Nacht | Es rauscht der Wind - | Abwehr und Bitte | Vergebliches Warten | Das Gebet | Nachtwind | Margerite | Wind und Geige | Lied | Wandernde Stille | Mächtige Landschaft | Sturmnacht | Die Stimme | Ein andermal | Mit geschlossenen Augen | Vormittag am Strand | 'Dich' | Spruch zum Wandern | Vormittag-Skizzenbuch | Der Wind als Liebender | Meer am Morgen | Abend-Skizzenbuch | Herbst
Anhang:Erster Schnee | Wintermondnächte | Waldgeist | Der Traum | Wie vieles ist denn Wort geworden


Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 340
Vertont von
Willy Burkhard | Henk Bijvanck | Karl Horwitz | Wilhelm Petersen | Ernest Vietor
Englische Übersetzung
The world turned to gold