JW:SuSiCMG - Die Dinge und das menschliche Dasein

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...

2. Welt und Sprache

a) Die Dinge und das menschliche Dasein

Dieses Verhältnis von Ding und benennendem Wort ist in dem Gedicht
"Die Westküsten" bezeichnenderweise zum Thema geworden. Dieses Galgenlied
hat einen ganz bestimmten Handlungsablauf: es schildert einen
Aufstand der Dinge. Ihr Angriff richtet sich gegen die Sprache, gegen das
benennende Wort. Der Urheber dieses Wortes ist offenbar der Mensch, der
jedes Ding der ihn umgebenden Welt mit Namen und Bedeutung versieht.
Die Küsten wissen sozusagen, daß sie ihre Bedeutung nicht allein aus sich
selbst haben, sondern daß diese letzten Endes im menschlichen Dasein
verwurzelt ist. Das Beziehungsgefüge Land—Küste—Meer und dazu die
Ausrichtung auf die Himmelsrichtung Westen sind an den einzelnen Teilen
der Dingwelt für sich selbst genommen nicht primär vorhanden, sondern
sie werden erst vom Menschen gleichsam über die Dinge gelegt. Er
ordnet die Dinge, wenn er sie mit Worten benennt, in ein Bedeutungsgefüge
ein und gibt ihnen damit ihr So-und-nicht-anders-Sein. Das Wort
"Westküste" ist so gesehen seine Erfindung; wollte man es aus der Welt
schaffen, müßte man den Menschen selbst mit allen seinen Erzeugnissen
ausrotten, denn auch die Beziehungsganzheit "Atlanten", die den Westküsten
ihre Benennung gleichsam vorschreibt, weist wiederum nur auf den
Menschen zurück (vgl. 3. und 4. Strophe). Das aber gilt für die Westküsten
ebenso wie für die anderen angeführten Beispiele: Knie, Stiefel, Saal usw.
Die jeweiligen Beziehungsganzheiten müssen den Dingen selbst, wenn sie
wie hier menschlich empfinden können, als Einschränkung ihrer Freiheit
und wie "widerwärtige Ketten" Vorkommen. Jede Beziehungsganzheit
verweist letzten Endes immer wieder nur auf den Menschen, in dessen
Dasein sie offenbar gründet. Diese Abhängigkeit der Dinge wird evident
im Phänomen des Namens.

Es könnte damit so aussehen, als ob dieses Galgenlied eine Weltsicht
darstellen wollte, in der sprachbegabte Subjekte irgendwelchen Objekten
gegenübertreten, um sie selbstherrlich mit Bedeutungen zu belegen. Die
Worte wären somit Ausdruck und Zeichen dieser Anmaßung des Menschen,
der sich die Objektwelt untertan macht. Sprache erschiene so von

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den Dingen her gesehen als ein reiner Willkürakt des Menschen. Es ist
aber eine für die Interpretation der Galgenlieder entscheidende Frage, ob
dieses Gedicht tatsächlich eine Darstellung dieses Vorgangs in der Form
des Humors oder der Parodie geben will oder ob nicht dieses vordergründige
Geschehen auf eine ganz andere Weltsicht verweist. Es muß zu
denken geben, daß die dieser Auffassung entspringende Resolution der
Westküsten schließlich unversandt bleibt, und zwar offensichtlich aus einer
anderen, tieferen Einsicht.

Es gibt ein weiteres Galgenlied, in dem dieses Verhältnis der Dinge
zum menschlichen Dasein thematisch zur Sprache kommt:

"Der Meilenstein

Tief im dunklen Walde steht er
und auf ihm mit schwarzer Farbe,
daß des Wandrers Geist nicht darbe:
Dreiundzwanzig Kilometer.

Seltsam ist und schier zum Lachen,
daß es diesen Text nicht gibt,
wenn es keinem Blick beliebt,
ihn durch sich zum Text zu machen.

Und noch weiter vorgestellt:
Was wohl ist er — ungesehen?
Ein uns völlig fremd Geschehen.
Erst das Auge schafft die Welt“ (G S. 196).

Ein Meilenstein ist irgendwo im Walde vorhanden. Dieses einfache
Vorhandensein macht ihn aber noch keineswegs zum Meilenstein. Das geschieht
erst durch den aufgeschriebenen Text. Aber auch der Text ist in
seiner Vorhandenheit als bloßes Schriftbild noch kein Text, sondern er
verlangt einen Leser, einen Blick, dem es "beliebt, ihn durch sich zum Text
zu machen". Der Meilenstein ist also erst in einer Beziehung von Text und
Leser. Sein Dingsein empfängt er erst aus einer Beziehungsganzheit, die
in diesem Fall durch Wanderer, Weg, Entfernungsangabe usw. Umrissen
ist. Diese Beziehungsganzheit aber gründet im menschlichen Dasein, das
durch einen Wahrnehmungsakt das Ding in einem ganz bestimmten Zusammenhangsgefüge
sehen muß und damit im eigentlichen Sinne das Ding erst zum Ding
macht. Ohne Wanderer gibt es keinen Meilenstein, ohne
Leser ist ein Text kein Text, ja ungesehen ist dieser gleichsam ein Un-
Ding: etwas völlig Fremdes, außerhalb der Welt Liegendes. Es ist demnach
also keineswegs so, daß die Dinge als Dinge längst vorhanden wären
und erst nachträglich und zusätzlich vom Menschen in ein Beziehungsgefüge
eingeordnet würden, sondern die Dinge empfangen ihr eigentliches
Dingsein nur dann, wenn sie der Mensch auf diese Art und Weise annimmt.
Durch dieses Galgenlied hindurch scheint die beunruhigende Frage
nach dem Sein der Dingwelt zusammen mit der seltsamen, "schier zum

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Lachen" reizenden Vorstellung ihrer Unmöglichkeit. Wie eine philosophische
These lautet die Antwort seiner letzten Zeile.

Damit ist von den Galgenliedern selbst ein Hintergrund aufgerissen,
auf dem Fragen erscheinen, die durchaus philosophischer Natur sind. Die
Herausarbeitung der Grundsituation der Galgenlieder hat diesen Fragen
zu folgen, soweit sie die Weitsicht ins Blickfeld gelangen lassen, die Grund
und Ermöglichung für die andere Welt der Gedichte ist.

Dinge können als Dinge nur da erscheinen, wo sie vom Menschen in
irgendeiner Form wahrgenommen werden. Erst dann ist die Welt. Dingwelt
und Mensch sind so verstanden eine unauflösliche Einheit.

Eine solche Weitsicht kann keine Subjekt-Objekt-Relation kennen.
Einem erkennenden Subjekt stehen hier nicht objektiv erfahrbare Gegenstände
gegenüber. Die Welt ist nicht eine Summe von vorhandenen Dingen,
zu denen der Mensch in eine Beziehung treten müßte. Die Welt ist
auch kein umgreifender Raum, in dem der Mensch sich neben anderen
Dingen als ein bloß vorhandenes Wesen bewegt, sondern Welt ist nur
dann und dort, wo sich menschliches Dasein entfaltet. Die Dingwelt ist
ein Gefüge von Beziehungsganzheiten, die in dieser Entfaltung des
menschlichen Daseins gründen. Die Welt ist nicht aufgespalten in Subjekte
und Objekte, sondern Mensch und Ding bleiben ein Ganzes. Es gibt keine
Dinge ohne den Menschen und keinen Menschen ohne die Dinge. "Gehirn
und Dinge", notiert sich Morgenstern im Jahre 1907, "sind in Einem
Zirkel beschlossen: Im Gehirn kann nicht sein, was nicht im Stoff ist"
(ST S. 203). "Morgensterns bleibende Grundüberzeugung ist die, daß die
sogenannte Welt des Materiellen, wie sie in der Natur vor uns steht, und
der erkennende Mensch ein physisch-metaphysisches Ganzes sind", schreibt
Franz Geraths in seiner Dissertation über Morgensterns Leben und Werk2.

Eine weitere Aufzeichnung aus den "Stufen" lautet: "Die Welt ist
nur eine Form des Menschen" (ST S. 216). Diesen Satz erläutert Morgenstern
durch ein Beispiel: "Sieh, wie deine Studierlampe sich an die
Zimmerdecke projiziert. So projizierst du dich auf die Wand des Außer-
Dir. Wie du dich dort siehst, das nennst du ,Welt', das Bewußtsein dieses
(dich) So-Sehens deine Weltanschauung" (ST S. 216). So gesehen bleibt
jede Weitsicht anthropomorph: "Die Welt ist nicht bloß Pflanze und Tier,
sondern — Mensch" (ST S. 271).

Dabei gilt es herauszustellen, daß dieser Anthropomorphismus von
Morgenstern keineswegs als eine beschränkte Sichtweise gefaßt wird,
die ihre Ursache in einem mangelhaften Erkenntnisvermögen des Menschen
hat und die vielleicht sogar durch eine Vervollkommnung der
menschlichen Erkenntniswerkzeuge überwunden werden könnte. Hinter
einer auf diese Weise anthropomorph gesehenen Welt würde noch eine
eigentliche, wirkliche, nur nicht erkennbare Welt liegen. Morgenstern
aber sieht die Welt nicht zerfallen in "Ding an sich" und Erscheinung,
sondern sie ist als Form des Menschen wesenhaft anthropomorph:

______________
2 Franz Geraths, Chr. Morgenstern, Sein Leben und sein Werk, Diss. München
1926, S. 30.

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"Welche Vorstellung wäre zuletzt nicht anthropomorph! Anthropomorph,
sagt man, sei die Vorstellung eines persönlichen Gottes. Aber
der Naturforscher, der sich die Welt unpersönlich, nämlich als Natur,
als Wirklichkeit, als einen unendlichen Knäuel von Wirkungen denkt —
hat ja auch von sich selbst kein anderes Bild; er sieht sich, interpretiert
sich ,naturwissenschaftlich“ als ,Natur' und projiziert sich (in seiner
neuen Weltinterpretation) nur ebenso unvermeidlich ins 'Universum'
hinein wie früher. Oder vielmehr: Universum ist bereits Selbstprojektion.
Anthropomorph ist und muß 'alles' bleiben" (ST S. 207). Hinter dem
erscheinenden Ding steht nicht noch ein "Ding an sich", sondern ein Ding
ist, so könnte man analog formulieren, bereits Selbstprojektion.
Das aber bedeutet zugleich: der Mensch ist seine Welt.

Es gibt auch ein Galgenlied, in dem ein solches "Ding an sich" ausdrücklich
enthüllt wird. Sein Titel lautet "Das Grab des Hunds". Der Dichter
hebt den Stein von einem Hundegrab und ...

"sah — sah die Idee des Hunds,
sah den Hund, den Hund an sich ...
Wie sie aussah, die Idee?
Bitte bändigt euren Mund.
Denn ich kann nicht sagen meh,
als daß sie aussah wie ein — Hund" (G S. 221).

Dieses Galgenlied entfaltet sich genau auf dem Hintergrund der Weltsicht,
die bisher herausgearbeitet wurde: das "Ding an sich" und das einzelne
erscheinende Ding sind ein und dasselbe.

Das bedeutet aber weiterhin, daß für Morgenstern sich die Dinge im
strengen Sinne nicht vergegenständlichen können. Das Verhältnis von
Dingwelt und menschlichem Dasein ist nicht durch ein als Abständigkeit
erfahrenes Gegenüber bestimmt, sondern gerade durch die Erfahrung
eines letztlichen Einsseins. Und so kann Morgenstern sagen, er habe ein
Schauen, das ihm erlaube, "sehr in die Dinge zu versinken oder auch: die
Dinge gleichsam in mich hineinzunehmen", und das ihm damit "das
Micheinsfühlen mit allem zu einem natürlichen Gefühl macht" (ST S. 249).
Mensch und Ding bleiben ein Ganzes: "Weder ,ich' bin, noch jener ,Baum'
ist, sondern ein Drittes, nur unsere Vermählung ist" (ST S. 211).

Allein vor diesem Hintergrund entfaltet sich das Geschehen des Gedichtes
"Die Westküsten", das scheinbar aus dem Blick verloren wurde.
Entscheidend ist nämlich, daß die Resolution, mit der die Küsten ihr
Namensjoch abstreifen und sich aus der Abhängigkeit vom menschlichen
Dasein befreien wollen, unversandt bleibt. Offenbar kann der Walfisch
sie eines Besseren belehren. Auf ihre Frage: „Wärst du etwa kein Walfisch,
du grober Tor?“ antwortet er: "Dein Denken, liebe Küste, dein
Denken macht mich erst dazu." Plötzlich müssen die sprechenden Küsten
einsehen, daß sie selbst wie der Mensch dem angesprochenen Walfisch erst
durch die Benennung die Bedeutung "Walfisch" geben, ihn in ein auf sie
selbst bezogenes Beziehungsgefüge einsetzen und damit erst zu dem

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machen, was er ist. Der Walfisch ist das, was sie in ihm sehen. Sie müssen
damit erkennen, daß auch umgekehrt sie selbst ihr Dingsein aus der Beziehungsganzheit
empfangen, in der der Mensch sie wahrnimmt und die
im Namen "Westküste" evident wird. Was die Westküsten erstrebten,
war gleichsam ein unabhängig vom menschlichen Dasein an und für sich
seiendes Ding. Die Verwirklichung eines solchen Vorhabens aber ist eben
ein Un-Ding, sie wäre der Vernichtung ihres eigenen Dingseins gleichgekommen.
Ihre Revolution hätte das Ganze der Welt, die Einheit von
Mensch und Ding, zerrissen. Sie richtete sich in Wahrheit gar nicht so
sehr gegen den Menschen als gegen das Sein der Dinge selbst. So mußte
sich dieser Aufstand stillschweigend in sich selber aufheben.

Ein Galgenlied, das einen scheiternden Revolutionsversuch der Dinge
gegen den Menschen zum Thema hat und dabei die Unmöglichkeit eines
Zusammentreffens mehrerer Küsten mitten im Meer beschreibt, hat somit
unwillkürlich Perspektiven aufgerissen, in denen Fragen nach den tiefen
Zusammenhängen von Welt, Dasein und Sprache erscheinen. Dabei liegt
jedoch die Betonung auf dem Wort "unwillkürlich", denn es darf unter
keinen Umständen das Mißverständnis aufkommen, hier werde versucht,
die Galgenlieder als eine im humoristischen Gewände auftretende Philosophie
zu verstehen. Zwar hat sich Morgenstern selbst mehrfach als einen
dilettantischen Philosophen bezeichnet3, als einen Menschen, der immer
nur ein Ziel bewußt oder unbewußt verfolge, "sich in seinem Zusammenhang
mit dem Außer-Ihm zu erkennen" (ST S. 221), es ist aber ein profundes
Mißverständnis, deshalb seine Galgenlieder als Ausfluß dieses philosophischen
Bemühens verstehen zu wollen. Den Galgenliedern fehlt
gerade jede Absicht, in irgendeiner Form Ergebnisse eines solchen Fragens
darzustellen. Das hindert jedoch nicht, daß sie diese Fragen und
Zusammenhänge gleichsam umspielen und durchscheinen lassen können
und daß Entstehung und Entfaltung ihrer eigenen Welt nur auf dem
Hintergrund einer ganz bestimmten Grundhaltung zur Welt möglich
werden.

Dieser Hintergrund ist eine Weltsicht, die im Gegensatz zu jedem
durch eine Subjekt-Objekt-Relation gekennzeichneten naturwissenschaftlichen
Weltbild Mensch und Dinge als eine eigentümliche Einheit begreift
und die von einem fast kindhaften und durchaus naiven Gefühl des Einsseins
von Mensch und Welt getragen wird. Die andere Welt der Galgenlieder
wird allein in solcher Weltsicht möglich, die statt einer einzigen
objektiv gesicherten Welt mehrere Sichtmöglichkeiten der Welt kennt und
offenhält, welche jeweils ihren Grund im einzelnen menschlichen Dasein
haben. Denn ein jeweiliges So-Sehen der Welt impliziert auch immer
schon die Möglichkeit eines Anders-Sehens, an die Stelle einer so-und-
nicht-anders-seienden Welt tritt eine Pluralität von so-oder-so-seienden
Welten. Nur in einer solchen Weltsicht gründet die Möglichkeit, die gewohnte
und zumeist als allein möglich angenommene Dingwelt zu destruieren,

_____________
3 Vgl. ST S. 135, S. 146, S. 149.

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in dem das So-und-nicht-anders-Sein eines Dinges durch eine
leichte Verschiebung seines Beziehungsgefüges zerstört wird und das Ding
in dieser Destruktion "als Anderes" erscheint.

 

 

Jürgen Walter: Sprache und Spiel in Christian Morgensterns Galgenliedern. 1966
A. Frage- und Aufgabenstellung
          1. Methodischer Ansatz | 2. Abgrenzung | 3. Der Aufriß der Untersuchung
B. Die Grundsituation
     I. Die Erfahrung der Sprache:
          1. Die andere Welt der Galgenlieder: a) Das Staunen als Welterfahrung | b) Das Gefüge der Dingwelt |c) Die Destruktion der gewohnten Welt | d) Der Einbruch des gewohnten Raumes
          2. Welt und Sprache: a) Die Dinge und das menschliche Dasein | b) Das Ding-Wort | c) Die Sprache | d) Die Sprachkritik und ihre Grenzen
          3. Die Entfaltung einer sprachlichen Eigenwelt: a) Die Inkongruenz von Ding- und Sprachraum | b) Die "andere Welt" als Eigenwelt der Sprache | c) Die "absolute" Sprache
     II. Das Erlebnis des Spiels: 1. Die Phantasie | 2. Das Phänomen des Spiels | 3. Das Spiel als unmittelbarer Ursprung der Galgenlieder
     III. Das Sprachspiel: 1. Das Spiel der Sprache | 2. Die Entfaltung der Sprach-Spiel-Welt
C. Die Sprach-Spiel-Welt
     I. Das Spiel der Sprachbedeutungen: 1. Die Entfaltung des bildlichen Ausdrucks | 2. Das Spiel der Homonyme | 3. Umdeutung und Bedeutungswandel | 4. "Etymologie" und falsch angesetzte Grammatik | 5. Bedeutungslose Worte
     II. Das Spiel der Sprachelemente: 1. Das Reimspiel | 2. Das Klangspiel | 3. Sprachrhythmische Spiele | 4. Wiederholung und Gleichklang. Sprachornament und Arabeske
     III. Der Aufriß der einzelnen Sprach-Spiel-Welten: 1. Die Galgenberg-Welt| 2. Die Mondwelt | 3. Gingganz und Palma Kunkel | 4. Die Welt Palmströms
D. Versuch einer literaturhistorischen Standortbestimmung
     I. Abgrenzung gegen die Zuordnung zu scheinbar gleichgerichteten Literaturströmungen: 1. Die Literatur des Grotesken | 2. Literarischer Manierismus | 3. Die Literatur des Komischen und des Humors
     II. Aufriß einer Tradition der Galgenlieder:
          1. Das Sprachspiel in vor- und unliterarischen Formen: a) Das Kinderlied | b) Eulenspiegel | c) Der Nonsense
          2. Literarische Erscheinungen des Sprachspiels: a) Johann Fischart | b) Die Barocklyrik | c) Clemens Brentano | d) Der Dadaismus und Hans Arp
     III. Ergebnisse
E. Die Sprachwelt der Galgenlieder Christian Morgensterns und die Bildwelt Paul Klees|Schlußbetrachtung: Die Sprachwelt der Galgenlieder Christian Morgensterns und die Bildwelt Paul Klees
Literaturverzeichnis


Fußnoten