JW:SuSiCMG - Die Welt Palmströms

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4. Die Welt Palmströms

Schließlich ergibt sich als eigenständigste und am weitesten entfaltete
Spielwelt die Welt Palmströms und von Korfs. Sie ist die dritte Entwicklungslinie,
die die Gesamtheit der Galgenlieder durchzieht, wobei die
Galgenberg-Welt und die Mond-Welt sowie der Gingganz und Palma
Kunkel jeweils nur als verschiedene Teile einer einzigen Linie anzusehen
sind.

Bevor auch diese Sprach-Spiel-Welt hier nach ihren formalen Kennzeichen
aufgerissen wird, sei jedoch primär auf eine Frage eingegangen,
die sich dem Leser der Palmström-Gedichte unwillkürlich stellt. Es ist die
Frage nach den eigenartigen Trägern dieser Welt, nach den "Persönlichkeiten"
Palmströms und v. Korfs. Denn im Gegensatz zur Galgenberg-
Welt ist diese Spiel weit nicht das unmittelbare Produkt eines Sprachspieles,
das die Sprache gleichsam mit dem Dichter spielt, sondern dazwischen
stellen sich immer wieder diese beiden Personen, die als Erzeuger
dieser Welt auftreten, wobei sie als echte Spielwelt in keiner Weise
von ihnen getrennt gedacht werden kann. Wer sind eigentlich Palmström
und sein Freund v. Korf? Diese Frage verwandelt sich nach einiger Lektüre
unwillkürlich in eine andere Frage: sind Palmström und v. Korf
überhaupt? Aus einigen Angaben zu ihrer Person ergibt sich nämlich
folgendes Bild: Korf ist "nichtexistent" sowohl "im Sinne abwägbarer
bürgerlicher Kreise" (G S. 162) als auch "im Eigen-Sinn bürgerlicher
Konvention" (G S. 167). Ferner ist er gestaltlos und unsichtbar, er ist

"weder männ- noch weiblich,
sondern schlechterdings ein Geist,
dessen Nichtsehn unausbleiblich" (G S. 146).

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Gegenstücke zu Korf und Palmström sind die "Bürger", die "wirklich
praktischen Leute",

"die wirklich auf allen zehn Zehen
im wirklichen Leben stehen" (G S. 169).

Palmström und Korf sind nicht seiend, sie sind Menschen "pro forma
nur" (G S. 140), sie sind Geschöpfe und Gestalten des Geistes, das heißt:
der Sprache. Sie sind im Grunde ebenso erlogen und erfunden wie die
Taten und Gestalten des Lügenbarons Münchhausen, so daß sich auch in
dem Gedicht "Korf-Münchhausen" v. Korf selbst

"... am Schopf (als Geist,
der er ist) aus Sumpf und Moor" (G S. 140)

ziehen kann. Trotzdem aber oder gerade deswegen sind Palmström und
Korf nicht negativ zu fassen, sie sind nicht etwa bloße Negationen einer
wirklichen bürgerlichen Welt. Vielmehr ist gerade in diesem Nicht-Sein
ihr durchaus positiv zu sehendes eigentliches Wesen zu fassen: als etwas,
das nicht ist, das es aber gleichwohl gibt, als etwas, das sich mit den Möglichkeiten
einer bloß empirischen Realität keineswegs deckt — eben als
Sprache. Hier wird in der Sprache und unmittelbar durch die Sprache
selbst eine Scheinwelt errichtet, die jedoch im Unterschied zu anderen poetischen
Scheinwelten nicht mit dem Anspruch auf irgendeinen Wirklichkeitscharakter
oder Wahrheitsgehalt auftritt, die also niemals bestrebt ist,
ihre spielerische Scheinhaftigkeit als eine andere ebenso verbindliche Form
des Wirklichen auszugeben, sondern die dem Leser und Mitspieler jederzeit
seine Freiheit läßt, sein Wissen um ein reines Tun-als-ob. Mit anderen
Worten: hier tritt uns eine echte Scheinwelt des Spieles entgegen,
deren Mehrdimensionalität jederzeit durchschaubar bleibt und die trotz
ihrer andersartigen Geschehniswelt nie einen drohenden und unentrinnbaren
Wirklichkeitscharakter gewinnen kann. Die Träger dieser Welt sind
eben nur Gestalten "pro forma", bleiben "Geister", das heißt Erzeugnisse
einer frei spielenden Sprach-Phantasie. Zugleich aber, und das ist das
Eigenartige dieser Palmström-Welt, lassen auch sie ihre Phantasie wiederum
gleichsam spielen, so daß sich im Grunde ein doppeltes Spiel, ein Spiel
im Spiel, ergibt. Denn Palmström und Korf sind ebenfalls in einem eigentlichen
Sinne Spieler, im Spiel werden sie weltschöpferisch: Spielzeuge
einer dichterischen Phantasie beginnen ein eigenständiges weltbildendes
Spiel im Raum der Sprache.

Dessen sind sich sowohl der Dichter selbst als auch seine Spielgeschöpfe
sehr genau bewußt. In dem schon erwähnten weltbildenden Zollstockspiel
weiß v. Korf, daß ein bloßes Stückchen Holz im Spiel zum "Blitz"
werden kann,

"der, des Dichters Blitz verbündet,
dessen Wortwelt hintergründet..." (G S. 121).

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Und auch Palmström ergötzt sich sehr bewußt an einer anderen Welt
aus dem "Gewölke leichten Dampfs in dem kristallnen Grunde" eines
Spiegels:

"Und ihm schwant davor von Majas flügel-
hafter Art, und vor dem Schalk der Schälke
löst sich Welt zum — Atem eines — Mundes - - -" (G S. 174).

Oder v. Korf erblickt "seine Welt" in der Verzauberung durch eine
Fee, die "aus Kräuterschaum Planeten bläst":

"Und er bläst den Schaum,
und sieh da, die wunderschöne Sphäre
wölbt sich in den Raum,
wölbt sich auf, als obs ein Weltball wäre,
nicht nur Schaum und Traum" (G S. 138).

Einen solchen Weltball des Als-ob bilden auch die vielen Spielhandlungen
und selbsterfundenen Spielzeuge Palmströms und v. Korfs. So
baut Palmström aus seinen Federbetten

"sozusagen, Marmorimpressionen:
Götter, Menschen, Bestien und Dämonen" (G S. 110).

Und er ergötzt sich spielerisch am "Grugeln", das ihm selbstverfertigte
"packpapierne Kugeln" durch ihr nächtliches Knistern bereiten (G S. 111),
oder er betrügt sich ebenso spielerisch, wenn er beim "Warenhaus für
kleines Glück" sich täglich „gemischte Post“ bestellt (G S. 114). Spielerische
Maskierung treibt er in extra dazu angefertigten "Tierkostümen":

"So z. B. hockt er gern als Rabe
auf dem oberen Aste einer Eiche
und beobachtet den Himmel" (G S. 124).

Zusammen mit v. Korf "wetteifert er in Notturnos" (G S. 143 ff.), oder
beide werden auch ausdrücklich ihres "Götterspielens" einmal müde (G
S. 156). Unermüdlich aber sind sie im Erfinden neuer Dinge, in der scheinhaften
und spielerischen „Verwirklichung“ phantastischer Möglichkeiten:
so erfindet v. Korf eine "Tagnachtlampe", die den Tag zur Nacht macht
(G S. 125), oder eine Uhr, die "mit zwei Paar Zeigern kreist", so daß sich
auf ihr die Zeit selber aufhebt (G S. 126). Eine "Geruchsorgel" wird konstruiert
(G S. 129), dazu ein "Aromat" (G S. 130), eine "Brille", die den
Text der Bücher auf das Wesentliche zusammenzieht (G S. 150), eine
"Mittagszeitung", die durch bloßes Lesen satt macht (G S. 151), eine "Art
von Witzen", die erst viele Stunden später wirken (G S. 154), und anderes
mehr.

Es ist wesentlich für alle diese Erfindungen, daß sie nicht nützlich sind
und weder angewendet werden können noch überhaupt angewendet werden
wollen. Wenn die Erfinder Palmström und Korf sich entschließen,

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"sich mit ihren Theorien
vor die Wissenschaft zu knien" (G S. 122),

so sehen sie diesen Irrtum sofort ein und kehren schnellstens in ihre eigene
Spielsphäre zurück:

"'Komm', spricht Palmström, 'Kamerad' —
alles Feinste bleibt — privat!'" (G ebd.).

Palmström und Korf sind sich ihres Tuns als eines privaten Spieles
durchaus bewußt, ihre Erfindungen bleiben im Bereich des Als-ob, bleiben
Erzeugnisse eines Spieles mit der reinen Möglichkeit, und sie erweisen sich
somit als vollkommene Gegenstücke zu den Produkten einer auf wirklichen
Nutzen und Zweck ausgerichteten allgemeinen wirtschaftlich-technischen
Arbeitswelt. Charakteristisch für die Grundsituation der gesamten
Galgenlieder ist es aber wiederum, daß dieser Gegensatz hier in keiner
Weise ausgespielt wird. Palmströms und Korfs Erfindungen wollen nirgends
diese Arbeitswelt entlarven oder anprangern, sie wollen ihr auch
nicht bessere Möglichkeiten etwa in Form einer Utopie entgegensetzen.
Jede solche Ausrichtung und Absicht fehlt. Palmströms und Korfs Tun
ist so gesehen völlig zwecklos, das heißt aber, zwecklos in der Weise des
echten Spieles: es verfolgt seinen immanenten Zweck und bestimmt sich
allein aus eigenen Gesetzen und Spielregeln.

Diese Spielregeln werden von der Phantasie her vorgegeben, was bedeutet,
daß sich dieses Spiel außerhalb jeder Beschränkung durch Gegebenheiten
der Realität vollzieht. Sein eigentliches Spielfeld ist das Reich des
Nur-Möglichen und zugleich des schlechthin Unmöglichen, und auch seine
eigene Spielzeit ist eine "unmögliche" Zeit, die nicht linear als ein zeitliches
Nacheinander abläuft. Es gibt nicht nur durch die schon erwähnten
"zwei Paar Zeiger" eine Aufhebung der Zeit, daneben konstruiert Palmström
auch eine Uhr, die "mimosisch zart" reagiert, d. h., wenn sie darum
gebeten wird, je nach augenblicklicher Stimmung eine oder zwei, drei
Stunden zurück- oder vortritt (G S. 127). Noch deutlicher aber zeichnet
sich diese außerhalb der normalen Abfolge von Zukunft, Gegenwart, Vergangenheit
liegende Spielzeit ab, wenn v. Korf seinen über die "sogenannten
Völkerhändel" besorgten Bekannten den Rat gibt:

"Lesen Sie doch die Zeitung von übermorgen.

Wenn die Diplomaten im Frühling raufen,
nimmt man einfach ein Blatt vom Herbst zur Hand
und ersieht daraus, wie alles abgelaufen" (G S. 159).

Die Umkehrung der normalen Zeitabfolge ist in der Welt Palmströms
und v. Korfs "de facto" nur eine "Usus-Sache" (G ebd.).

Dazu kommt noch eine einheitlich gewahrte Spielstimmung. Es ist die
entspannende, lösende Heiterkeit eines echten Spieles, das oft ins Heiter-

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Abseitige, ins Kauzige, hinüberspielt, das aber in Freiheit begonnen und
auch zu Ende geführt wird. Es vermag den Leser, der sich auf dieses Spiel
einläßt und es nicht als "Spielverderber" mit Kategorien wie höherer
Blödsinn o. ä. abtut, durchaus zu fesseln, aber es raubt ihm nicht seine
Freiheit, eben weil es niemals mehr sein will, als es ist, es bleibt immer
auch da, wo es zum Spiel im Spiel wird, innerhalb seiner selbstgesteckten
Grenzen, es bleibt durchschaubar als Spiel einer ganz bestimmten Art der
Geistigkeit, "die vor allem von jenem stumpfen Ernst befreien zu können
scheint..., die den Menschen von heute in so hohem Maße gefangen und
geknebelt hält" (B S. 426).

Hier mag sich nun die Frage stellen, wieso auch die Welt Palmströms
als eine spezifische Spielwelt der Sprache anzusprechen ist. Daß die Frage
nach der Rolle der Sprache erst hier gestellt wird, hat jedoch seinen tieferen
Grund, denn im Gegensatz etwa zur Galgenberg-Welt tritt ihre
Wirksamkeit hier nicht mehr so augenfällig in Erscheinung. Palmströms
Welt entfaltet sich nicht nach und nach aus einem einzigen Ursprungswort,
gleichwohl aber wurzelt auch sie in derselben Grundsituation als
eine reine Wortwelt, die allein innerhalb des Raumes der Sprache als
Möglichkeit existiert.

Auch hier ergeben sich Spielhandlungen und Situationen, ja auch einzelne
spielerische Erfindungen allein aus der Sprache selbst. Sie wurden
zum Teil schon im Aufriß des Spieles der Sprache mit ihren Bedeutungsmöglichkeiten
erwähnt: so das "böhmische Dorf", in das Palmström und
Korf (des Reimes wegen) reisen (vgl. G S. 106), oder die "weggeworfene
Flinte“ (G S. 136), die Palmström im Korn findet, oder die ganze Spielhandlung,
die sich aus den als Beinkleider verwendeten Windhosen ergab
(vgl. G S. 155 ff.). Dazu kommt es immer wieder über den Doppelsinn
einzelner Worte und Wendungen zu eigenartigen nur sprachlich ermöglichten
Vorgängen. So schläft Palmström einen Schlaf nicht zeitlich vor,
sondern im Sinne von vorführen, Vorspielen:

"Palmström schläft vor zwölf Experten
den berühmten 'Schlaf vor Mitternacht',
seine Heilkraft zu erhärten" (G S. 109).

Oder Palmström und Korf lernen das "Wetter-Wendische" (G S. 123),
wobei wiederum eine Möglichkeit, die die Sprache selbst vorgibt, über die
Assoziation des slawischen Volksstammes der Wenden spielerisch ergriffen
wird. Ebenso gibt es eine Reihe von Erfindungen und Entdeckungen, die
allein auf sprachliche Wurzeln zurückzuführen sind: die "korpulente
Zimmerluft" (G S. 160), die "Mittagszeitung", die das Mittagessen ersetzt
(G S. 151), den „Aromaten“ (G S. 130) als Analogiebildung zum
Automaten und ebenso ein "Polizeipferd", das durch Wackeln mit den
Ohren den gesuchten Dieb "logarhythmisch" errechnet (G S. 171).

Wenn sich dann aber Palmström eine "Geruchsorgel" (G S. 129) baut,
auf der er v. Korfs "Nieswurz-Sonate" spielt, die mit "Alpenkräuter-

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Triolen" und mit einer "Akazien-Arie" beginnt und in derem Scherzo
zwischen "Tuberosen und Eukalyptus" die sich aus "Ha-Cis-Synkopen"
zusammensetzenden „Nieswurz-Stellen“ folgen, so liegt hier in einem solchen
Gedicht ein einziges durchgängiges Spiel der Sprache vor, welches sich
aus sprachlichen Klang-und Bedeutungsparallelen speist und dessen eigentümlicher
Reiz in einer ganz bestimmten Form der Anspielung bestimmter
Zusammenhänge liegt. In solcher Anspielung, die aber nirgends einen
außerhalb ihrer selbst liegenden Zweck — etwa den eines Angriffs — verfolgt,
die sich deshalb auch nie bis zur Parodie oder Satire verschärfen
kann, begegnet ein weiteres Charakteristikum der Sprach-Spiel-Welt
Palmströms. Wenn Palmström zum Beispiel, um sein Herz nicht zu ermüden,
sein Bett "nördlich" stellt (G S. 107), so scherzt v. Korf "kaustisch-
köstlich":

"Nein, mein Diwan bleibt — west-östlich" (G S. 108).

In ähnlicher Weise liegt eine Anspielung auf Literarisches vor, wenn
ein Gedicht v. Korfs "Die Priesterin" (G S. 143) sich in Thematik, Tonart
und Wortwahl deutlich dem Symbolismus (wohl George) nähert19 oder
auch wenn ganz im Gegensatz zur inhaltlichen Aussage in einigen Gedichten
traditionelle Versformen wie Sonett oder Terzinen mit einer spielerischen
Leichtigkeit durchgehalten sind. Das alles aber sind Anspielungen
ohne jede karikaturistische Tendenz, Spielformen der Sprache.

Als Spiel im Spiel, in spielerischen Erfindungen und Handlungen, in
Sprachspiel und Anspielung ersteht so eine wahrhafte Welt der Illusion,
wobei Illusion im Wortverstand als illusio = Einspielung zu verstehen
ist20. In diese Welt wird auch der Leser "illudiert", das heißt: er wird als
Mitspieler in einen fiktiven Spielrahmen eingespannt, und er gewinnt die
lösende Spielstimmung der Heiterkeit.

______________
19 Vgl. dazu auch: W. Klemperer, Chr. Morgenstern und der Symbolismus, in:
Zeitschrift für Deutschkunde 42, Jahrgang 1928, S. 39 ff. und S. 124 ff.
20 Vgl. Huizinga, a. a. O. S. 19.

 

 

Jürgen Walter: Sprache und Spiel in Christian Morgensterns Galgenliedern. 1966
A. Frage- und Aufgabenstellung
          1. Methodischer Ansatz | 2. Abgrenzung | 3. Der Aufriß der Untersuchung
B. Die Grundsituation
     I. Die Erfahrung der Sprache:
          1. Die andere Welt der Galgenlieder: a) Das Staunen als Welterfahrung | b) Das Gefüge der Dingwelt |c) Die Destruktion der gewohnten Welt | d) Der Einbruch des gewohnten Raumes
          2. Welt und Sprache: a) Die Dinge und das menschliche Dasein | b) Das Ding-Wort | c) Die Sprache | d) Die Sprachkritik und ihre Grenzen
          3. Die Entfaltung einer sprachlichen Eigenwelt: a) Die Inkongruenz von Ding- und Sprachraum | b) Die "andere Welt" als Eigenwelt der Sprache | c) Die "absolute" Sprache
     II. Das Erlebnis des Spiels: 1. Die Phantasie | 2. Das Phänomen des Spiels | 3. Das Spiel als unmittelbarer Ursprung der Galgenlieder
     III. Das Sprachspiel: 1. Das Spiel der Sprache | 2. Die Entfaltung der Sprach-Spiel-Welt
C. Die Sprach-Spiel-Welt
     I. Das Spiel der Sprachbedeutungen: 1. Die Entfaltung des bildlichen Ausdrucks | 2. Das Spiel der Homonyme | 3. Umdeutung und Bedeutungswandel | 4. "Etymologie" und falsch angesetzte Grammatik | 5. Bedeutungslose Worte
     II. Das Spiel der Sprachelemente: 1. Das Reimspiel | 2. Das Klangspiel | 3. Sprachrhythmische Spiele | 4. Wiederholung und Gleichklang. Sprachornament und Arabeske
     III. Der Aufriß der einzelnen Sprach-Spiel-Welten: 1. Die Galgenberg-Welt| 2. Die Mondwelt | 3. Gingganz und Palma Kunkel | 4. Die Welt Palmströms
D. Versuch einer literaturhistorischen Standortbestimmung
     I. Abgrenzung gegen die Zuordnung zu scheinbar gleichgerichteten Literaturströmungen: 1. Die Literatur des Grotesken | 2. Literarischer Manierismus | 3. Die Literatur des Komischen und des Humors
     II. Aufriß einer Tradition der Galgenlieder:
          1. Das Sprachspiel in vor- und unliterarischen Formen: a) Das Kinderlied | b) Eulenspiegel | c) Der Nonsense
          2. Literarische Erscheinungen des Sprachspiels: a) Johann Fischart | b) Die Barocklyrik | c) Clemens Brentano | d) Der Dadaismus und Hans Arp
     III. Ergebnisse
E. Die Sprachwelt der Galgenlieder Christian Morgensterns und die Bildwelt Paul Klees|Schlußbetrachtung: Die Sprachwelt der Galgenlieder Christian Morgensterns und die Bildwelt Paul Klees
Literaturverzeichnis


Fußnoten