Meditationen

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I

Inmitten dessen, was als unser Denken
zumeist ohn unser Zutun uns durchflüchtet,

Dieser Text ist noch nicht gemeinfrei und kann deswegen hier nur als Zitat mit einem kurzen Ausschnitt widergegeben werden.
Der vollständige Text ist in der Stuttgarter Ausgabe zu finden.
Kurze Erläuterung der rechtlichen Situation.




II

Wie so des Denkens Schwingen sich befreiten,
begann er auch sein Wollen zu entbannen,

Dieser Text ist noch nicht gemeinfrei und kann deswegen hier nur als Zitat mit einem kurzen Ausschnitt widergegeben werden.
Der vollständige Text ist in der Stuttgarter Ausgabe zu finden.
Kurze Erläuterung der rechtlichen Situation.




III

So lange wir nicht ruhevoll-gelassen
vermögen Glück wie Unglück zu ertragen,
so lange werden wir die Welt nicht fassen.

Wir müssen ohne Lieben, ohne Hassen

5

so Leid wie Lust nach ihrem Sinne fragen.
Nur so wird Sinnentrug zu Schein verblassen,

nur dann vermag uns Gott Sein Wort zu sagen.


IV

Vor einem widerlich verwesten Hunde
beschränkt der Meister Jesus seine Schritte,
ungleich der Flucht verstörter Jüngerrunde.

Was soll's? so raunt's empört aus deren Mitte:

5

wär, sich vor Aas zu ekeln, kranke Laune?
Da hören sie, beschämt, auf ihre Bitte,

dass er des Tieres weiß Gebiss bestaune.


V

Verschone mich mit deinem Märchenplunder!
Der Turm von Pisa sei seit gestern - grade?

Dieser Text ist noch nicht gemeinfrei und kann deswegen hier nur als Zitat mit einem kurzen Ausschnitt widergegeben werden.
Der vollständige Text ist in der Stuttgarter Ausgabe zu finden.
Kurze Erläuterung der rechtlichen Situation.




VI

Geschöpf nicht mehr, Gebieter der Gedanken,
des Willens Herr, nicht mehr in Willens Frone,
der flutenden Empfindung Maß und Meister,

zu tief, um an Verneinung zu erkranken,

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zu frei, als dass Verstocktheit in ihm wohne:
So bindet sich ein Mensch ans Reich der Geister:

So findet er den Pfad zum Thron der Throne.

 

 

Lyrik | Nachlese zu Wir fanden einen Pfad
An Rudolf Steiner | Er sprach... | Gesegnet ging ich | Gewaltiger, der Du aus Geisterhöhn | Kreuz und quer bin ich gereist | Ές έαντόν | Am Anfang scheint ein grauser Ernst | In mein dunkles Schlafgemach | Immer hab ich dich geliebt | Ich sah uns alle und empfand | Köstlicher Funke des Enthusiasmus | Er sprang beschwingten Schritts | Der Tolstoianer | Der Theosoph | Wasser | Wärme | An Speidel | O Welt, - du armer Mensch | Du weißt nicht was du versäumst | Sie schlafen, weil sie wachen | An meine Freunde | Krischna-Stimmung | Eine Frauenseele erzählt | Wie war es nur möglich | Vom Einst will ich sagen | Und dieses Einst | Meditationen | Ich fand mich gehn | Was geradenwegs | Bergbäche | Es reimt sich nicht umsonst | Wie eine Wiese | Wer kein Träumer ist | Geisterwesen überall | Am Ufer des Meeres | Im Hochgebirge | Entwickelungs-Skizzen | Die Erde ist der Mittelpunkt der Welt | Versuchung | Man gibt dir nicht | Weisst du denn | Was uns am meisten offenbar | Ein Herd von eigensinnigen Gedanken | Wer kennte nicht | Verantwortung | Der Engel: | Ich | Keine Kunst | Und siehe, es war alles gut | O Einst mit deiner schönren Fülle | Meinen Körper unter mich | Schwacher Leib | Wie du als Embryo | Karfreitagmorgen | Reinkarnation | Oh wie herrlich | Tue, lasse, wie es sei | Warte, warte tiefgeduldig | In Öde würden wir sinken | Mußt du hören | Dein Wunsch, nicht mehr zu leiden | Wie vieles muß zugrunde gehen | Beklag mich nicht | Für Reinhard Piper | Nein, es geht nicht immer gleich | Lessing, "Erziehung des Menschengeschlechts" | Beim Tode Nahestehender | Ich trage Ehrfurcht | Ein düstres Kreuz | Mystik, wie sie dir sich zeigt


Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 2, S. 239f.