Mit dieser Faust hier greif ich in den Raum (o. T.)

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Mit dieser Faust hier greif ich in den Raum,
in hunderttausend Fäden fein wie Traum.

Jetzt reiß ich, und die Faust reißt Welt mit sich.
Vielleicht auch riss es, so zu reißen, mich.

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Und wie die Faust so im Gewebe steckt:
so auch mein Blut und Hirn, und was es heckt.

Ein Leib ist Welt, Ein Geist nicht nur allein,
Ein Leib ist Menschenbild und Sternenschein.

Was scheinbar stirbt, bleibt Leib doch wie zuvor,

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Geist, stirbt er hier, blitzt dort dafür empor.

Geist ist nicht Geist der einzlen Kreatur:
ist, bleibt; blickt stets aus neuen Augen nur.

Geist ist des einen noch des andern nicht;
durch dich blickt Welt sich selber ins Gesicht.

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Wohl bist du der und die im Tageslauf,
doch in dir schlägt nur Welt ein Auge auf.

Welt ruht in sich, Welt ist sich selbst genug,
weh dem, der je nach ihrem Willen frug.

Welt will sich selbst, kennt kein Woher, Wohin,

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Welt ist sich selbst ihr eigner Zweck und Sinn.

Und nennst du Gott, das was ich Welt genannt,
so ist Gott Leib, im Geist in sich gewandt.

Der Geist, zusamt dem, draus er ward, versteh,
ist Gott, (wie Welt), nichts andres war Gott je.

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So bin ich Gott, mit allem was ich bin,
und mein und Gottes ist der gleiche Sinn.

Die Welt ist nicht ein Hier, Gott nicht ein Dort,
er ist du selbst, wird mit dir fort und fort.

Und nirgends weiß er irgendwie von sich,

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denn als in Wesen so wie du und ich.

 

 

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Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 659f.