Mitmenschen

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Das sind die mitleidlosen Steine,
die Tag und Nacht dein Ich zerreiben;
willst du dein ganzer Eigner bleiben,
so flieh die liebende Gemeine.

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Und bricht einmal dein volles Herz
und spricht von einer Überwindung: -
"Oh!" ruft des Nächsten kleiner Schmerz,
"bei Gott, ich kenne die Empfindung!"

Daß er so wenig weiß und kann,

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das ist es, was den Edlen schmerzt,
indes der eitle Dutzendmann
zu jedem Urteil sich beherzt.

 

 

Lyrik | Ich und die Welt
Einleitung: Fritz und Liese K.
Jünglings Absage | Caritas, cartatum caritas | O - Raison d'Esclave | Gebt mir ein Ross... | Frühling | Das Königskind | Leise Lieder... | Frohsinn und Jubel... | Was rufst du... | Nun hast auch du... | Winternacht | Ein Wunsch | Als ich einen Lampenschirm mit künstlichen Rosen zum Geschenk erhielt | Entwicklungs-Schmerzen | Schicksals-Spruch | Frage ohne Antwort | Wohin? | Inmitten der großen Stadt | Am Meer | Vaterländische Ode | Der einsame Christus | Der Blick | Der Wissende | Das Auge Gottes
Stimmungen vor Werken Michelangelos: Der Abend | Ein Sklave
Frühlingsregen | Abend am See | So möcht ich sterben... | Schicksale der Liebe | Casta Regina! | Prometheus | Hymnus des Hasses | Wenn du nur wolltest | Der Spieler | Im Eilzug | An Friedrich Nietzsche | Odi profanum... | An Sirmio | Auf der Piazza Benacense | Fliegendes Blatt | Übermut | Bahn frei! | Per Exemplum | ΅Ασβεστος γελως | Botschaft des Kaisers Julian an sein Volk | Auf mich selber | Übern Schreibtisch | Vor alle meine Gedichte | Wir Lyriker | Pöblesse obligée | Einigen Kritikern | Kriegerspruch | Herbst | Ein fünfzehnter Geburtstag | Und so hebe dich denn... | Die Kinder des Glücks | Gefühl | Bei einer Sonate Beethovens | Vor die vier Sätze einer Symphonie | Kinderliebe | "Aber die Dichter lügen zu viel" | Glück | Macht-Rausch | Präludium | Wo bist du... | Gleich einer versunkenen Melodie... | Gesellschaft | Lieder! | Ewige Frühlingsbotschaft | An Mutter Erde
Aus einer Liedergruppe: Feierabend | Volkslied | Geheime Verabredung | Erntelied | Der Abend | Nachtwächterspruch | O Friede!
Erden-Wünsche | Eins und Alles | Ob sie mir je Erfüllung wird | Künstler-Ideal | An meine Seele | Mondstimmung | An die Wolken | Vor Strindbergs "Inferno" | Ne quid nimis | Quos ego! | Natura abundans | Du trüber Tag... | Konzert am Meer | Der freie Geist | Nur wer... | Die Luft ward rein... | Aus Religion | Ja trutze nur... | Morgenstimmung | Weiße Tauben | Allein im Gebirg | Abendpromenade | Görlitzer Brief | An die Moral-Liberalen | An N. | An ** | An denselben | Lebensluft | Stilles Reifen | Mensch Enkel | Abendläuten | Oh zittre mir nicht so... | Lebens-Sprüche | Was mir so viel vom Tage stiehlt... | Wohl kreist verdunkelt oft der Ball... | Singende Flammen | Moor | Nächtliche Bahnfahrt im Winter | Dunkle Gäste | Begegnung | Dunst | Ohne Geige | Venus Aschthoreth | Reine Freude | An die Messias-Süchtigen | Ersehnte Verwandlung | Mitmenschen | Die russische Truhe | Vorfrühling | Thalatta! | Zum II. Satz (Andante con moto) von Beethovens Appassionata | Eine junge Witwe singt vor sich hin | Mir kommt ein altes Bergmannslied zu Sinn | Du dunkler Frühlingsgarten...


Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 293f.