Trägst du denn Schuld, wenn andre übeltun (o. T.)

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Trägst du denn Schuld, wenn andre übeltun?
Versteh mich recht: Der Zoll lässt mich nicht ruhn,
den ich den Menschen schuldig bin, die leiden.
Versteh mich recht: Untätig sich bescheiden,

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indes der Mensch am Menschen sich vergeht,
das ist die Schuld, die stündlich vor mir steht
und da mir nirgends Einfluss zu erwerben,
da ich nur Narr, nur Schwätzer, nur Poet,
so bleibt allein: Für die man fühlt, zu sterben.

 

 

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Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 666