Trinklied

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In die Berge fuhr mein Leib,
einen Quell zu schlürfen.
Doch die Seele auch, sein Weib,
hegte ihr Bedürfen

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und verschrieb sich aus dem Ofen,
der Berlin ist im August,
(da auch sie schwach auf der Brust),
Günthers Strophen.

O wie mundete ihr baß

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diese helle Tränke!
Leib wie Seele, jedes saß
froh vor seiner Schenke.
Fried und Freud in beiden wohnte,
labten sich wie Senn und Sennin,

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lebten nie so herrlich denn in
diesem Monde.

Listig so verbinde drum
Leib- und Seelenfreuden
und du wirst nicht finster-stumm

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deinen Tag vergeuden.
Folg dem inn- und äußern Winke;
hundert Quellen allezeit
sind zu stärken dich bereit:
Trinke! Trinke!

 

 

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Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 2, S. 292f.