Und wenn du nun zur dunklen Ferne treibst (o. T.)

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Und wenn du nun zur dunklen Ferne treibst,
als wie ein Blatt auf mitleidloser Welle, -
dass du mir, Teure, immer in der Helle
dem Leben dienender Gedanken bleibst!

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Und war ich nur ein Funke, dir zu leuchten,
und war mein Gruß nur wie ein Wetterschein, -
o lass, wann Tränen je dein Auge feuchten,
ein Glänzen auch von ihm darinnen sein.

Vielleicht dass dann ein Licht dich sanft erhelle,

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dass du der Sorge starke Herrin bleibst,
und nicht auf deines Tränenstromes Welle
zu Fernen, immer düstereren, treibst.

 

 

Lyrik | Und aber ründet sich ein Kranz
Wir merkten bald im Reden-Wechselspiel | Wir wussten uns nichts mehr zu sagen | Mit dir, wer weiß, würd' ich noch manche Pfade | Auch bist fremd und feind den großen Worten | Schneefall | Wie kam es nur? | Du bist so weit oft fort | Vergessen | Ein Weihnachtslied | Deine Rosen an der Brust | Den langen Tag bin ich dir fern gewesen | Ich wache noch in später Nacht und sinne | Du bist mein Land | Es kommt der Schmerz gegangen | In einer Gletscherspalte | Mit einem Lorbeerblatt | Und wir werden zusammen schweigen | Und so verblasste goldner Tag | Lärchenwald im Wintermorgenstrahl | O braune, nährende Erde, so lange schliefst | Die Berge stehn | Mond am Nachmittag | Ein Wassertropfen in verschlungnen Kehren | Ein Schlänglein dehnt sich übern heißen Steig | (Nordstrand) | (Molde) | (Bergen) | O sieh das Spinnenweb im Morgensonnenschein | Einer Schottin | Einer jungen Schweizerin | Was kannst du, Süße, wider dies, dass so schön | Wer seine Sehnsucht so wie einen dritten Gaul | O Schicksal, Schicksal, Schicksal, warum gabst mir | O Seele, Seele mit dem beweglichen Spiegel | O, wer sie halten könnte, die hellen Gedanken, die | Ode an das Meer | Caesari immortali | Vor einer Büste Schopenhauers | Nur immer rein des Zweifels ewig spülenden Quell | Noch niemals fiel es irgendeinem Volke ein | Das Unerträglichste, was es auf Erden gibt | (Segantini) | An Ludwig Jacobowski (†) | Du hast nie andre denn dich selbst gehört, mein Freund | Hab' ich dich endlich, armer Freund, dahin gebracht | Man preist's Resignation; doch endlich ist es nichts | Den stehngebliebnen Zeiger meiner kleinen Uhr | Wer wahrhaft Künstler, lacht des ganz Armseligen | (Nietzsche) | Wind, du mein Freund | Glückselig nach dem Regen lacht | Butterblumengelbe Wiesen | Von Frühlingsbuchenlaub ein Dom | Feuchter Odem frischer Mahd | Das sind die Reden, die mir lieb vor allen | Wie der wilde Gletscherbach | Bergschwalben rauschen durch die Luft | Des Morgens Schale quillt von Sonnenlicht | Welch ein Schweigen, welch ein Frieden | Bleich in Sternen steht der Raum | Inmitten dessen, was wir uns erzählten | Ich liebe dich, Seele, die da irrt | Was denkst jetzt | O weine nicht! Ich weiß, ich tu dir weh | Nebelgewölke, den Berg entlang | Sahst nie der Dämmrung grelle Helle | Augusttag | Septembertag | Vorabendglück | Abendkelch voll Sonnenlicht | Es gibt noch Wunder, liebes Herz | Ein Wanderlied, vom Abendwind vertragen | Und wenn du nun zur dunklen Ferne treibst | Mit diesem langen Kuss | Liebe, Liebste in der Ferne | Und aber ründet sich der Kranz | Erster Schnee


Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 406