Volksweise

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Da waren zwei Kinder, jung und gut,
aber ihr Blut
floss gar schnelle.
Sie lachten sich zu,

5

da warf ihre Ruh
die erste harmlose Welle.

Doch jeden Tag warf sie eine mehr,
bis gar wild hin und her
Wogen wallten.

10

Da ging es zum Sterben,
gradaus ins Verderben -
sie konnten ihr Herz nicht halten.

 

 

Lyrik | Ein Sommer
Widmung | Der Waldbach rauscht Erinnerung | Mir ist, als flösse dieser Bach da draußen | Was fragst du viel! Du hast in diesem Bach | Blickfeuer | Vogelschau | Zum Leben zurück! | Maimorgen | Selige Leichtigkeit | Abend-Trunk | Dagny | An solch einem Vorabend der Liebe | Oh, um ein Leuchten deiner Augen alles | Brausende Stille | Dich zu singen | Von den heimlichen Rosen | "Das Wunder ist..." | Lebensbild | Volksweise | Ich saß, mir selber feind wie nie | Segelfahrt | Seht in ihrem edlen Gange | Nun streckst du die schlanken Glieder | Sie an Ihn | Schweigen im Walde | Waldkonzerte... | Leichter Vorsatz | Farbenglück | Der Hügel | Auf leichten Füßen | Genügsamkeit | Gute Nacht | Heimat | Schwalben | Holde Ungerechtigkeit... | Wie mir der Abend das Grün der feiernden Tannen vergoldet | Was möchtest du noch einmal sehn | Hochsommerstille | Weiter Horizont | Wasser-Studie | Eine Nacht | Es rauscht der Wind - | Abwehr und Bitte | Vergebliches Warten | Das Gebet | Nachtwind | Margerite | Wind und Geige | Lied | Wandernde Stille | Mächtige Landschaft | Sturmnacht | Die Stimme | Ein andermal | Mit geschlossenen Augen | Vormittag am Strand | 'Dich' | Spruch zum Wandern | Vormittag-Skizzenbuch | Der Wind als Liebender | Meer am Morgen | Abend-Skizzenbuch | Herbst
Anhang:Erster Schnee | Wintermondnächte | Waldgeist | Der Traum | Wie vieles ist denn Wort geworden


Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 320f.
Vertont von
Alexander von Zemlinsky