Was türmst du deine Klagen (o. T.)

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Was türmst du deine Klagen,
vieltöricht Menschenkind,
die doch in tausend Tagen
noch nicht so hoch sind,

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als der Wind
den Rauch vermag zu tragen!

Du stürmst den Himmel nimmer.
der du in Nöten irrst;
denn über dein Gewimmer -

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den du nie fahn wirst -
ragt als First
zahlloser Welten Schimmer.

Geh in dich und hilf bauen
am Wuchs des Weltgedichts!

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laß uns dich schaffend schauen
statt unfruchtbar Nichts
Werk des Lichts!
O Mensch, tu ab dein Grauen!

 

 

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Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 672