Wie oft wohl bin ich schon gewandelt (o. T.)

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Wie oft wohl bin ich schon gewandelt
auf diesem Erdenball des Leids,
wie oft wohl hab ich umgewandelt
den Stoff, die Form des Lebenskleids?

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Wie oft mag ich schon sein gegangen
durch diese Welt, aus dieser Welt,
um ewig wieder anzufangen
von frischem Hoffnungstrieb geschwellt?

Es steigt empor, es sinkt die Welle -

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so leben wir auch ohne Ruh;
unmöglich, dass sie aufwärts schnelle
und nicht zurück - dem Grunde zu.

 

 

Lyrik | Gedichte aus dem Nachlass Teil 1
Gedichte in bayrischer Mundart: Der kloane Voat | Mei herzig's lieb's | Weil ees die boarische | Als er aus Ungeschick ein großes Loch in die Gardine gerissen hatte | Der Gockl
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Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 509
Vertont von
Fritz Büchtger
Erstdruck
"Individualität" 2, 1927; Mensch Wanderer, 1927
Entstehung
1889