Will Elfes

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Will Elfes

Will Elfes (* 29. Februar 1924 in Mönchengladbach; † 20. November 1971 in München) war ein deutscher Bildhauer und Musiker.

Seine Eltern waren Elisabeth und Dr. hc Wilhelm Elfes . Nach Abschluss des Gymnasiums leistete er in Stalingrad seinen nichtfreiwilligen Militärdienst ab. Dabei geriet er auch in Gefangenschaft.

Drei Jahre lang trampte Elfes mit einem Freund durch Nachkriegsdeutschland, dann begann er Heimkehrerfiguren zu modellieren. Sein Vater packte sie in einen Koffer und zeigte sie an der Düsseldorfer Kunstakademie. Elfes konnte gleich anfangen. Später in Karlsruhe studierte er kaum noch. Er baute sich eine Hütte am Rhein, zog drei Jahre später nach Hamburg und kam 1955 nach München und studierte dort Musik.

Er vertonte u.a. Texte von François Villon, Christian Morgenstern, Bertholt Brecht, Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Joachim Ringelnatz und sang diese selbst zur Gitarre. Teilweise wurden davon Schallplatten produziert.

Die Stadt München erteilte ihm zahlreiche Bildhaueraufträge für Schulen, Kirchen, Kindergärten, Krankenhäuser und andere öffentliche Bauten.

Ausstellung fanden im In- und Ausland statt. Mit Künstlern aus der damaligen DDR gab es eine Austauschausstellung in Rostock.

1965 erhielt Elfes den Schwabinger Kunstpreis in der Kategorie Plastik/Bildhauerei.

Werk bezüglich CM

Langspielplatte galgenlieder, will elfes

Werke

Plastiken:

Weblinks