Worte des Trostes

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Du kannst dein eignes Leid nicht tragen,
es dünkt so tief dir und so schwer?
So musst nach fremdem Leid du fragen,
versenken dich in fremde Klagen -

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die eignen hörst du dann nicht mehr.

Das eigne Leid muss klein dir scheinen,
wenn du bedenkst das Weh, die Not,
wodurch viel tausend Augen weinen!
Wenn du von aller Schmerz den deinen

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nur kennst, so bist du seelisch tot.

 

 

Lyrik | Gedichte aus dem Nachlass Teil 1
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Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 525f.