Zu dir, der du mir starbst (o. T.)

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Zu dir, der du mir starbst,
    der erste Gang.
Der du dereinst mein ganzes Herz erwarbst,
als es mit sich und seinen Schwächen rang,

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    den es noch heut nicht ganz vergaß,
    weil es ihn einst so tief besaß,
und weil es schwach blieb bis auf diese Zeit-
    und dürstet, dürstet
    nach Vollkommenheit.

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    Du warst das Meer,
das seinen Strom empfing,
wenn er den Weg nach seiner Tiefe ging.
    Und groß
wie du

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lag er in seinem Schoß,
    voll sel'ger Ruh
    O dämmernd Wehr,
    das mich vom Meere
        trennt!

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    O Leere, Leere,
die ein Herz nur kennt,
    das einst geliebt,
doch schweigend sich ergibt
und selbst des Toten Namen

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    nicht mehr nennt.

 

 

Lyrik | Gedichte aus dem Nachlass Teil 4
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Kommentar

Zu finden in der
Stuttgarter Ausgabe: Band 1, S. 627f.